Kann gesunde Ernährung gegen schlechte Zähne helfen?
Ein schlechtes Gebiss wieder in Stand setzen, das kann nur der Zahnarzt ‑ notdürftig. Aber wer von Jugend an vernünftig isst, behält mit Sicherheit länger ein gesundes Gebiss als jemand mit schlechten Essgewohnheiten. Selbst bei einer Veranlagung zu weichem Zahnschmelz mildert richtiges Essen zumindest den Verlauf der Krankheit und zögert Schäden hinaus.
Karies entsteht durch das Zusammenspiel von Nahrungsbestandteilen wie Zucker und Säuren mit Mikroorganismen. So entsteht ein Belag, der den Zahnschmelz schädigt. Zucker ist dabei der Hauptschuldige.
Besonders schädlich ist es, ständig mit dem Strohhalm an zuckerhaltigen Limonaden oder Säften zu nuckeln oder langsam Bonbons zu lutschen. Denn so werden die in der Mundhöhle angesiedelten Mikroben stetig gefüttert und können die Zähne gründlich kaputt machen. Besser, man isst und trinkt zügig und putzt danach die Zähne.
Wer seinem Gebiss etwas Gutes tun will, bringt möglichst oft naturbelassene Lebensmittel wie Vollkornbrot, Rohkost, Getreidegerichte und Obst auf den Tisch. Durch das für solche "Grobkost" erforderliche kräftige Kauen fließt der Speichel reichlicher und hilft dem Gebiss, sich selbst zu reinigen.
Wenn Sie zusätzlich gegen Karies vorbeugen möchten, kaufen Sie fluorhaltiges Speisesalz. Es hilft besonders bei Kindern, den Zahnschmelz zu härten und macht ihn unempfindlicher.