Die dunkelroten, kugeligen Rüben zählen zu den ultrapreiswerten Wintergemüsen. Dabei gehören sie zum Gesündesten, was der Markt von Spätsommer bis Frühling zu bieten hat. Denn das Pigment, das den Knollen die tiefrote Farbe gibt – Betacyanin – ist eine kraftvolle Hilfe bei der Abwehr von Krebszellen, das haben etliche Studien gezeigt. Was die Nährstoffe angeht, so liefern Rote Bete von allem ein bisschen: Ballaststoffe, Eiweiß, Vitamin C, B und Kalium, doch kein Nährstoff kommt in besonders großen Mengen vor.
Gut zu wissen
Die Rüben sind regelrechte Nitratsammler. Außerdem enthalten die roten Knollen Oxalsäure, die die Aufnahme von Mineralstoffen behindern kann.
EatSmarter EMPFEHLUNG:
Betrachten Sie das Gemüse als kalorienarmen Magenfüller und netten roten Farbtupfer. Und kaufen Sie die preiswerten Rüben am besten aus biologischem oder integriertem Anbau, dann sind ihre Nitratwerte niedriger. Sicherheitshalber sollten Sie das Gemüse mit Zitronensaft oder anderen Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln zubereiten oder einen vitaminreichen Fruchtsaft zum Essen trinken, dann wird die Umwandlung von Nitrat zum krebserregenden Nitrosamin (durch den Schutz des Vitamin C) verhindert. Reste von gekochten Roten Beten kalt stellen und spätestens am nächsten Tag essen.