Brot aus dem Topf Rezept | EAT SMARTER
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Brot aus dem TopfDurchschnittliche Bewertung: 3.81527

Brot aus dem Topf

Brot aus dem Topf
15 min.
Zubereitung
3 h.
Fertig
mittel
Schwierigkeit
Durchschnitt: 3.8 (27 Bewertungen)

Zutaten

für 1 Brot
1 kg Weizenmehl oder 900 g Weizenmehl und 100 g feines Roggenmehl
20 g Salz
15 g Hefe
800 ml lauwarmes Wasser
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Zubereitungsschritte

1

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Die Hefe in dem Wasser auflösen, dazugeben und alles mit einem Rührlöffel bearbeiten, sodass ein weicher Teig entsteht. 2 Stunden bei Raumtemperatur aufgehen lassen (oder über Nacht in den Kühlschrank stellen; in diesem Fall rechtzeitig vor dem Backen herausnehmen, damit der Teig Zimmertemperatur annehmen kann). Den Teig mlt einem Rührlöffel noch einmal gut durcharbeiten.

2

Einen schweren gusseisernen Topf mit Deckel in den Backofen setzen. Der Topf sollte etwa vier Liter fassen. Den Backofen auf 220 °C vorheizen.

3

Wenn der Teig gut aufgegangen ist und große Luftblasen aufweist, den Topf aus dem Ofen nehmen und großzügig mit Mehl ausstreuen. Auch die Hände mit reichlich Mehl bestäuben. Den Teig dann in den Topf geben. Den Deckel aufsetzen und den Topf in den Ofen stellen. Die Temperatur auf 200 °C absenken.

4

Nach 30 Minuten den Deckel abnehmen und das Brot noch 15 Minuten weiterbacken, bis die Kruste goldbraun ist. Ein Holzstäbchen in die Mitte stechen, um zu prüfen, ob es durchgebacken ist. Das fertige Brot aus dem Ofen nehmen. Falls nötig mit einem Messer am Rand entlangfahren, um das Brot aus dem Topf zu lösen.

Zusätzlicher Tipp

In einem gusseisernen Bräter entwickeln sich ähnliche Bedingungen wie in einem Steinbackofen - sowohl starke direkte Hitze als auch Feuchtigkeit. Teig, der im Topf gebacken wird, darf weicher sein als anderer Brotteig und garantiert auf jeden Fall ein saftigeres Ergebnis. Das Verhältnis zwischen Mehl und Wasser sollte nach Möglichkeit 10 zu 8 betragen, also ein Kilo Mehl und 800 Milliliter Wasser. Pro Kilo Mehlzo Gramm Sa lz dazugeben. Es empfiehlt sich, die verwendeten Mengen beim ersten Mal zu notieren, um sich dann nach und nach an das perfekte Ergebnis heranzuarbeiten. Je weniger Hefe verwendet wird, umso besser, denn dann entfalten sich Geschmacksnuancen aus dem Getreide umso besser. Ich empfehle, mit zehn bis 15 Gramm Hefe zu beginnen und dann mit zunehmender Erfahrung die Menge zu verringern. Es ist nicht genau vorherzusagen, wie lange der Teig zum Aufgehen braucht. Das hängt unter anderem davon ab, wie warm es in der Küche ist. Er sollte sein Volumen etwa verdoppeln.

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