Kardy mit Tomatensauce Rezept | EAT SMARTER
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Kardy mit TomatensauceDurchschnittliche Bewertung: 3159

Kardy mit Tomatensauce

Rezept: Kardy mit Tomatensauce
1 Std.
Zubereitung
mittel
Schwierigkeit
Noch nicht bewertet

Zutaten

für 4 Portionen
1 Staude Kardy (400 g)
Für die Tomatensauce
500 g Tomaten
80 g Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Öl
1 Lorbeerblatt
Außerdem
Essigwasser zum Einlegen
10 schwarze Oliven
1 TL gehackter Rosmarin
1 TL gehackte Petersilie
30 g frisch gehobelter Parmesan
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Zubereitungsschritte

1

Mit einem scharfen Messer das Blattstielende der Kardystaude abschneiden. Die Blattreste sowie die stacheligen Ränder der Blattstiele vollständig entfernen. Die zähen, ungenießbaren Fäden abziehen. Die Stangen der Länge nach halbieren.

 
2

Die Stangenteile sofort in Essigwasser legen, damit sie sich nicht schwarz verfärben. In einem Topf mit sprudelnd kochendem Salzwasser die halbierten Kardystangen in etwa 30 Minuten garen. Anschließend weitere Fäden abziehen. Inzwischen für die Sauce die Tomaten blanchieren, häuten, halbieren, Stielansatz und Samen entfernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Die Zwiebeln und die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Nun in einer Kasserolle das Öl erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin hell anschwitzen. Die Tomatenwürfel zugeben, das Lorbeerblatt einlegen. Etwa 15 Minuten köcheln lassen. Leicht abkühlen lassen und durch ein Sieb passieren. Die Tomatensauce bis auf 3 EL in eine Form geben und den Kardy darauflegen. Die Oliven darüber verteilen, dann die restliche Sauce über den Kardy geben, mit den Kräutern bestreuen und den Parmesan darübergeben. Sofort servieren.

Zusätzlicher Tipp

Kardy (Cynara cardunculus) wird auch Spanische Artischocke genannt, da die Pflanze die Stammform der bei uns bekannten Artischocke ist. Doch im Gegensatz zu dieser werden nicht die Blütenknospen, sondern die Blattstiele verzehrt. Sie erinnern im Aussehen zwar eher an Stangensellerie, doch durch die enthaltenen Bitterstoffe ähneln sie im Geschmack den Artischocken und weisen zudem eine nussartige Note auf. Kardystauden werden als Bleichgemüse, also ohne jede Sonneneinwirkung, gezogen, indem die ganzen Pflanzen zusammengebunden und mit Stroh, Folie oder Pappe bedeckt werden. Kardystauden sind vor allem in Spanien, Südfrankreich und Italien von Bedeutung. Sie werden gern mit Tomaten und schwarzen Oliven zubereitet.

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