Markklößchensuppe Rezept | EAT SMARTER
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MarkklößchensuppeDurchschnittliche Bewertung: 4.21516

Markklößchensuppe

Markklößchensuppe
360
kcal
Brennwert
4 h.
Zubereitung
6 h.
Fertig
anspruchsvoll
Schwierigkeit
Durchschnitt: 4.2 (16 Bewertungen)

Zutaten

für 4 Portionen
500 g Rindfleisch zum Kochen (Zungenstück, Fehlrippe oder Hochrippe)
2 gr. Markknochen (müssen 50g Mark ergeben)
1 ½ l kaltes Wasser
1 Zwiebel
8 schwarze Pfefferkörner
Jetzt hier kaufen!2 Gewürznelken
1 Knoblauchzehe
½ Lorbeerblatt
1 Bund Suppengrün
1 kleine Petersilienwurzel
1 Bund Petersilie
2 - 3 Thymianzweige
1 Tomate
Salz
10 g Butter
1 Ei
1 Eigelb
60-70g Semmelbrösel
Jetzt hier kaufen!frisch geriebene Muskatnuss
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Zubereitungsschritte

1

Das Rindfleisch abspülen - es ist nicht nötig, es trockenzutupfen - und in einen großen Topf legen.

2

Das Mark aus den Knochen lösen und in kaltem Wasser ruhen lassen, bis es für die Markklößchen gebraucht wird. Die Knochen ebenfalls abspülen, zum Fleisch geben und so viel kaltes Wasser angießen, bis alles gerade bedeckt ist. Bei schwacher Hitze ohne Deckel zum Kochen bringen.

3

Die ungeschälte Zwiebel halbieren, eine Pfanne ohne Fett auf dem Herd stark erhitzen und die Zwiebelhälften mit den Schnittflächen nach unten hineinlegen. Sehr stark bräunen lassen; diese Röststoffe geben der Suppe später die goldgelbe Farbe.

4

Die Zwiebelhälften mit den Pfefferkörnern, den Nelken, der geschälten Knoblauchzehe  und dem Lorbeerblatt in die Brühe geben und diese etwa 2 Stunden im offenen Topf leise sieden lassen. Dabei, wenn nötig, von Zeit zu Zeit etwas Wasser nachgießen. Die Suppe darf immer nur sieden, das heißt, daß stets nur kleine Perlchen an die Oberfläche steigen dürfen.

5

Den Schaum, der sich in der ersten Zeit recht stark bildet, können Sie hin und wieder abnehmen, doch ist es nicht unbedingt nötig, denn er sammelt sich zum Schluß am Boden des Topfes.

6

Indessen das Suppengrün putzen und waschen, die Petersilienwurzel schaben oder dünn schälen, die Petersilie und den Thymian abspülen und trockenschwenken.

7

Das Suppengrün mit der Petersilienwurzel, etwa einem Viertel der Petersilie und dem Thymian zusammenbinden und zusammen mit der gewaschenen und grob zerschnittenen Tomate in den Topf geben. Eine weitere Stunde im offenen Topf sieden lassen.

8

Das Fleisch nach Ende der Garzeit herausnehmen und abkühlen lassen (es kann noch für Ragouts verwendet werden).

9

Ein Spitzsieb mit einem Mulltuch auslegen und die Brühe hindurchgießen, um auf diese Weise sämtliche Trübstoffe, die Gewürze und verkochtes Gemüse zu entfernen.

10

Die Brühe nun abkühlen lassen, damit man später das erstarrte Fett von der Oberfläche abnehmen kann.

11

Während die Brühe abkühlt, die Markklößchen zubereiten. Dazu das Mark trokkentupfen, feinwürfeln und bei sehr schwacher Hitze in einem Pfännchen auslassen. Das Fett samt den Markstückchen durch ein feines Sieb gießen und die Stückchen dabei ein wenig ausdrücken. Das Mark abkühlen lassen.

12

Die übrige Petersilie sehr fein hacken. Die Butter zum Mark geben und beides schaumig rühren, dabei das Ei zusammen mit dem Eigelb zufügen und, wenn die Masse erneut schaumig ist, die Semmelbrösel zufügen.

13

Den Teig mit Salz, Muskat und etwa 1 Eßlöffel der gehackten Petersilie würzen und 30 Minuten ruhen lassen.

14

Danach aus dem Teig etwa haselnußgroße Mengen abstechen und zwischen den Handflächen Klößchen formen. Die Oberflächen sollen schön glatt und ohne Risse sein, denn sonst fallen die Klößchen beim Garen leicht auseinander.

15

Etwas von der abgekühlten Brühe abnehmen und in einem Topf zum Kochen bringen. Die Klößchen hineinlegen und in etwa 20 Minuten bei schwacher Hitze garziehen lassen. Der Deckel sollte dabei nur halb aufgelegt werden; die Brühe darf nicht sprudelnd kochen.

16

Das erstarrte Fett von der Brühe abnehmen und diese nochmal kräftig erhitzen. Mit Salz abschmecken und mit der restlichen Petersilie mischen.

17

Die Suppe anrichten und die Klößchen hineinlegen. Möglichst heiß servieren.

Zusätzlicher Tipp

Generell ist aber wichtig bei dieser Suppe: Sie darf stets nur sieden und niemals sprudelnd kochen!