Schinken nach amerikanischer Art Rezept | EAT SMARTER
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Schinken nach amerikanischer ArtDurchschnittliche Bewertung: 4.11526

Schinken nach amerikanischer Art

karamellisiert

Schinken nach amerikanischer Art
485
kcal
Brennwert
Zubereitung
anspruchsvoll
Schwierigkeit
Durchschnitt: 4.1 (26 Bewertungen)

Zutaten

für 10 Portionen
2 kg Schinken nur mild gepökelt
2 EL scharfer Senf
Jetzt hier kaufen!einige Gewürznelken
4 EL brauner Zucker
1 Dose Ananasscheibe
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Zubereitungsschritte

1

Den Ofen auf 170 ºC vorheizen. Die Schwarte längs einschneiden, den Schinken mit der Schwartenseite nach oben in einen Bräter legen und etwa 1 Stunde braten, bis die Schwarte springt.

2

Die Schwarte entfernen. Die Fettschicht in Karos einritzen und  in jedes vierte Karo eine Gewürznelke stecken. Den Schinken mit Senf bestreichen und 1 weitere Stunde braten.

3

Den braunen Zucker mit etwas Ananassaft verrühren, den Schinken damit bestreichen und das Ganze weiterbraten, bis der Zucker karamellisiert. Anschließend die Ananasscheiben mit Zahnstochern auf dem Schinken befestigen und hellbraun überbraten. Bis der Schinken gar ist, dauert die ungefähr 1 weitere Stunde.

4

Danach den Schinken fest in Alufolie einschlagen und 30 Minuten ruhen lassen. Die Ananasscheiben abnehmen, den Schinken in Scheiben schneiden und mit den Ananasscheiben garniert servieren.

Zusätzlicher Tipp

Passend Beilagen dazu sind beispielsweise Baguette, gemischter Gemüsesalat, Chicoreesalat mit Früchten, Indischer Reissalat oder Cumberlandsauce.

ln Amerika wird für große Partys nach dieser Art ein ganzer Hinterschinken (mit dem Knochen) zubereitet. Dazu wird er bei 150 °C mit zunehmender Hitze je nach Gewicht und auch nach Leistung des Ofens etwa 10 Stunden oder mehr gebraten. Damit der Schinken aber nicht zu braun wird, wird er nach dem Entfernen der Schwarte mit Alufolie abgedeckt. ln der letzten Stunde der Bratzeit wird die Alufolie jedoch wieder entfernt und der Schinken mit braunem Zucker und Ananassaft karamelisiert. Außerdem wird er mit Ananasscheiben besteckt und anschließend offen gar gebraten. Eine Garprobe mit Fleischthermometer ist zu empfehlen.