Aussichtspunkte an der Nahe | EAT SMARTER
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Die schönsten AussichtspunkteDurchschnittliche Bewertung: 5152

Spektakuläre Weinsichten

Die schönsten Aussichtspunkte

Frische Luft, Bewegung, Picknick im Grünen oder einfach nur gucken und staunen. Es gibt viele gute Gründe, die deutschen Weinlandschaften zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad zu erkunden. Tolle Aussichtspunkte mit wunderschönen Blickwinkeln in die Weinlandschaft – die sogenannten Weinsichten – machen solche Touren zu einem unvergesslichen Erlebnis. Hier stellen wir Ihnen die schönsten Aussichtspunkte an der Nahe vor.

Aussichtspunkt an der Nahe

Rund 125 Kilometer lang schlängelt sich die Nahe (keltisch: wilder Fluss) von ihrer Quelle im Saarland zwischen Pfälzer Bergland und Hunsrück hindurch bis zu ihrer Mündung in den Rhein bei Bingen. Nicht nur die vielen Straußwirtschaften, Weinstuben und gemütlichen Gaststätten entlang des Flusses, in denen sich Ausflügler die edlen Tropfen der Region und hausgemachten Köstlichkeiten schmecken lassen können, laden zum Verweilen ein.

Auch die spektakulären Weinsichten an der Nahe, oft erreichbar über den Weinwanderweg Rhein-Nahe oder den Nahe-Radweg verwöhnen die Sinne und verlangen unbedingt nach einer Pause.

Von der Quelle bis zur Mündung: Sechs traumhafte Weinsichten

Blick vom Rastplatz „Dirks Ruh“ ins Nahetal und auf die Berglandschaft

Vom Rastplatz „Dirks Ruh“ bei Frauenberg bietet sich ein überwältigender Blick ins Nahetal und die Bergwelt drum herum, z. B. auf den über 800 Meter hohen Erbeskopf (höchste deutsche linksrheinische Erhebung) oder das Naturschutzgebiet „Mörschieder Burr“.

Blick vom Aussichtsplatz „Götzplatz“ auf Schloss Oberstein

Der als Streuobstwiese angelegte und mit einer Sinnesbank ausgestattete Götzplatz in der Edelsteinstadt Idar-Oberstein ermöglicht einen Traumblick auf das mittelalterliche Schloss Oberstein und die Umgebung.

Schloss Oberstein

Blick vom Heimbergturm über das umliegende Bergland

Ungefähr 1 km westlich von Schloßböckelheim führt der Weinwanderweg Rhein-Nahe am Heimbergturm vorbei. Wer sich den 144 Stufen stellt, wird auf der Aussichtsplattform bei klarer Sicht mit einem beeindruckenden Rundblick auf Hunsrück, Taunus, Nordpfälzer Bergland, Teile Rheinhessens und das Naheland belohnt – eine wundervolle Weinsicht an der Nahe in die grüne Unendlichkeit!

Blick von der Friedensbrücke Bad Münster am Stein-Ebernburg auf das Rotenfelsmassiv

Zwischen Bad Münster am Stein-Ebernburg und Norheim beeindruckt mit dem Rotenfelsmassiv die mit 201 Metern Wandhöhe und einer Länge von 1.200 Metern größte Steilwand zwischen Skandinavien und den Alpen. Weinliebhaber schätzen ein Glas aus den dortigen Weinlagen „Steigerdell“ und „Bastei“, Kletterer und Bergsteiger versuchen sich gern an dem aus rötlichem Rhyolith bestehenden Massiv.

Das Deutsche Weininstitut kürte den Ausblick 2012 als schönste Weinsicht an der Nahe. Übrigens: Auch andersherum – also vom Rotenfelsmassiv auf Bad Münster am Stein-Ebernburg – bietet sich ein toller Blick.

Rotenfelsmassiv

Blick vom Rhein-Grafenstein auf Bad Münster am Stein-Ebernburg

Den Rhein-Grafenstein, eine schroffe 136 Meter hohe Felsformation, erreichen ambitionierte Wanderer nach einem recht steilen Fußweg. Auf der Spitze befinden sich die Ruine der Burg Reifenstein und eine Aussichtsplattform mit einer herrlichen Sicht auf den beschaulich gelegenen Kurort Bad Münster am Stein-Ebernburg und die umliegenden Weinberge.

Blick vom Rüdesheimer Berg auf die Nahemündung

Der rechtsrheinisch gelegene Rüdesheimer Berg liefert neben hervorragendem Riesling auch eine spektakuläre Weinsicht auf die Nahe – genauer gesagt auf ihre Mündung in den Rhein bei Bingen bis hin zur mittelalterlichen Drususbrücke. Tipp: Von Rüdesheim aus mit der Gondel zum Niederwalddenkmal hochfahren und die sagenhafte Aussicht auf die Nahemündung, die Altstadt von Bingen und die Weinberge genießen.

Ganz gleich, von wo aus Sie Weinsichten an der Nahe auf die fruchtbaren sonnigen Rebhänge, den Flusslauf oder die weiten Wälder an der Nahe genießen: Gönnen Sie sich ein Glas mit köstlichem Wein aus der Region dazu (rund 75% Weißwein, vor allem Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner – zu einem Großteil als Qualitäts- oder Prädikatswein ausgebaut). Wohl bekomms!

Hier gibt es weitere lohnenswerte Weinsichten – zusammengetragen vom Deutschen Weininstitut.

(JH)

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