Energielieferant des Körpers: Blutzucker | EAT SMARTER
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Diabetes

Energielieferant des Körpers: Blutzucker

Blutzucker | © Karramba Production - Fotolia.com Blutzucker | © Karramba Production - Fotolia.com

Sprechen Mediziner von Blutzucker, geht es um die Höhe des Glucoseanteils im Blut. Dieser liefert dem Körper ausreichend Energie.

Blutzucker – was ist das?

Sprechen Mediziner oder Ernährungswissenschaftler von Blutzucker, geht es um die Höhe des Glucoseanteils im Blut. Sie ist wichtig für den Körper, weil sie ihm ausreichend Energie liefert. Nicht nur das Gehirn, auch das Nierenmark und die roten Blutkörperchen sind auf Glucose angewiesen, um zu funktionieren. Die anderen Körperzellen gewinnen ihre Energie hingegen meist durch den Fettstoffwechsel.

Blutzucker als medizinischer Indikator

Die Höhe des Blutzuckers ist ein wichtiger medizinischer Messwert. Ärzte können an den Daten zum Beispiel herausfinden, ob ein Patient an Diabetes leidet. Den Blutzucker im Körper halten insbesondere Insulin und Glukagon aufrecht. Bei gesunden Menschen liegt der Spiegel nüchtern etwa bei 80 bis 110 Milligramm pro 100 Milliliter Blut.

Gefahr durch Diabetes

Ist der Spiegel des Blutzuckers dauerhaft erhöht, liegt in der Regel Diabetes mellitus vor. Früher nannte der Volksmund diese Erkrankung Zuckerkrankheit. Ist der normale Wert im Körper unterschritten, sprechen Mediziner hingegen von einer Unterzuckerung. In diesem Fall kann es zu Kopfschmerzen, Schwäche, geringer Konzentrationsfähigkeit und Heißhunger kommen. In schweren Fällen löst eine Unterzuckerung auf Dauer Krampfanfälle aus, verursacht Schweißausbrüche und letztlich gegebenenfalls sogar einen Schock.

Studie über Blutzucker

Um den Blutzucker im Körper konstant zu halten, raten Experten zu Obst und Gemüse. Das ergab die EPIC-Norfolk-Studie. Sie untersuchte den Einfluss von Obst- und Gemüseverzehr auf den so genannten HbA1c-Wert. Der HbA1c ist ein Langzeitwert des Blutzuckers. Er gibt Aufschluss über die Versorgung des Körpers in den vergangenen zwei bis drei Monaten. Für die Studie untersuchten Mediziner jeweils etwa 3000 gesunde Frauen und Männer im Alter zwischen 45 und 74 Jahren.

Obst und Gemüse schützen den Körper

Die Wissenschaftler stellten fest, dass diejenigen der Teilnehmer, die selten oder nie Obst und Gemüse verzehren, im Durchschnitt einen höheren Blutzuckerlangzeitwert hatten als Personen mit einem hohen Konsum. Daraus folgerten die Mediziner, dass eine reichhaltige Kost mit Obst und Gemüse zur Prävention von Diabetes beiträgt.

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