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Diabetes

Welche Blutzuckerwerte sind gut für den Körper?

Blutzuckerwerte | © fovito - Fotolia.com Blutzuckerwerte | © fovito - Fotolia.com

Mediziner nennen Blutzuckerwerte auch Blutzuckerspiegel. Sie geben darüber Auskunft, wie viel Traubenzucker im Blut enthalten ist.

Glukose treibt den Körper an

Mediziner nennen Blutzuckerwerte auch Blutzuckerspiegel. Sie geben darüber Auskunft, wie viel Traubenzucker, also Glukose, im Blut enthalten ist. Glukose ist ein wichtiger Energielieferant für fast alle Körperzellen, insbesondere aber für das Gehirn.

Welche Blutzuckerwerte sind gut für den Körper?

Laut der Deutschen Diabetes-Gesellschaft liegt der empfohlene, nüchtern gemessene Blutzuckerspiegel bei unter 100 Milligramm pro Deziliter. Ab einem Nüchtern-Blutzuckerwert von 126 gehen Experten von der Erkrankung Diabetes aus. Sinkt er hingegen auf unter 50 Milligramm pro Deziliter, spricht man von einer Unterzuckerung.

Hormone regulieren den Blutzuckerspiegel

Steigt der Blutzuckerspiegel, schüttet die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin aus. Insulin ist das einzige Hormon, das den Blutzucker senken kann. Es schleust Traubenzucker in die Zellen, wo er der Gewinnung von Energie dient oder in Speicher fließt. Sinkt der Blutzucker, werden verschiedene Hormone freigesetzt, die dem Insulin entgegenwirken und den Blutzucker erhöhen. Zu diesen Stoffen gehören zum Beispiel Glukagon oder Adrenalin. Sie mobilisieren Zucker aus den Zuckerspeichern in der Leber.

Therapie krankhafter Blutzuckerwerte

Patienten sollten ihre Therapieziele stets je nach Einzelfall mit einem Arzt absprechen. Dabei gilt es vor allem, das Risiko für Folgekrankheiten im Blick zu haben. Es ist also wichtig, die Konsequenzen erhöhter Blutzuckerwerte gegen das Risiko von Unterzuckerungen abzuwägen. Letztere können durch Stresshormone besonders für Diabetiker mit Herzproblemen oder alte Menschen gefährlich sein.

Ärztlicher Beistand: Hilfe zur Selbsthilfe

Patienten sind dazu angehalten, selber in ihre Genesung zu investieren. Um dabei die Kontrolle zu wahren, können sie mit Hilfe kleiner Geräte ihre Blutzuckerwerte messen. Wie häufig dies nötig ist, hängt davon ab, wie eine Diabetes-Behandlung verläuft und in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet. Als wage Richtlinie gilt folgender Rat: Erfolgt die Behandlung durch eine Diät ohne Medikamente, reicht eine Messung einmal die Woche aus. Nimmt der Patient bereits Medikamente ein, aber noch kein Insulin zu sich, sollte er jeden zweiten Tag den Blutzucker messen. Erfolgt die Behandlung bei einem Patienten mit Hilfe von Medikamenten und Insulin, ist eine tägliche Messung nötig.

Blutzuckerwerte brauchen Kontrolle

Grundsätzlich gilt: Liegen die Blutzuckerwerte außerhalb des Normalbereichs, sollten Betroffene einen Arzt konsultieren. Mit dessen Hilfe können sie viele Risiken eindämmen.

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