Grillen smarter: leichte Alternativen zum Steak | EAT SMARTER
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Grillen smarter: leichte Alternativen zum Steak

grillen smarter

Ein Grillabend muss nicht zwingend zu einer kalorienreichen Angelegenheit werden. Mit ein paar Tricks kann man Köstliches vom Grill auch ganz figurbewusst zubereiten. EAT SMARTER verrät, wie das funktioniert und was Sie dafür brauchen.

Nicht nur für Vegetarier eine smarte Alternative zum Steak: gegrilltes Gemüse. Paprikaschoten, Gemüsezwiebeln, Champignons oder grüner Spargel vertragen direkte und mittlere bis starke Hitze. Andere Sorten wie Möhren und Kohlrabi gelingen besser, wenn man sie auf einem Stück Alufolie langsam neben der Glut gart. Alle Sorten vorher mit Öl bepinseln, dann bleibt nichts am Rost haften. Achtung: Auberginen saugen viel Öl auf. Wer Kalorien sparen möchte, grillt die Früchte mitsamt Schale, bis das Fruchtfleisch innen weich ist. Es ergibt, mit Knoblauch, Zitrone, Kräutern und etwas Öl verrührt, einen gesunden leckeren Dip. Harte Gemüse wie Maiskolben, Brokkoli, Bohnen und Blumenkohl am besten vorgaren und nur kurz übergrillen. Rote Bete und Kartoffeln gelingen am besten, wenn man sie in Alufolie wickelt und direkt in der Glut gart.

Heiße Früchte

Auch Obst lässt sich wunderbar auf dem Rost zubereiten. Am besten eignen sich Bananen, Ananasscheiben, Äpfel und Birnen zum Grillen. Die Früchte sollten reif, aber noch fest sein. Ungeschält gegrillte Bananen brauchen bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten und sollten häufig gewendet werden. Zum Essen die Früchte der Länge nach einschneiden und wie einen Bratapfel etwas auseinanderdrücken, damit man an das Fruchtfleisch herankommt. Beliebt sind auch halbierte Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen. Sie bekommen eine karamellartige Kruste, wenn man sie vor dem Grillen ganz dünn mit einer Mischung aus Walnussöl, Zitronensaft und Honig oder Ahornsirup bestreicht. Für Fleisch-Fans gilt: Mageres Fleisch sollte nicht zu viel Hitze abbekommen. Deshalb gart man es am besten über einer Tropfschale und schließt den Grilldeckel. Bewährt hat sich auch das Garen in der Grillschale: Sie lässt die Hitze nur partiell durch und hat den Vorteil, dass nichts in die Glut tropft. Magere Stücke von Rind, Geflügel oder Wild werden vor dem Grillen dünn mit Öl bestrichen. Die Fleischscheiben sollten gleichmäßig dick sind, da dünne Partien sonst zu leicht austrocknen. Auch Fische und Meeresfrüchte liegen beim kalorienbewussten Grillen voll im Trend. Ideal sind Sorten mit festem Fleisch, etwa Tunfisch oder Lachs, bei Meeresfrüchten Scampi oder Garnelen. Sehr mager und schnell gegrillt sind auch Calamares. Es gibt sie fertig geputzt unter dem Namen „Tintenfischtuben“ in der Tiefkühltruhe. Für ganze Fische eignen sich spezielle Wenderoste. Beim Umdrehen wendet man den Fisch mitsamt dem Rost, so kann er nicht zerfallen. Magere Filets entweder in geölte Alufolie wickeln und von jeder Seite höchstens 3 Minuten grillen. Wer auf das Aroma der glühenden Holzkohle besonderen Wert legt, gart zarten Fisch in einer geriffelten Aluschale mit Löchern.

Saucen für die Sommerfigur

Bei Grillsaucen tappt man leicht in die Kalorienfalle. Es lohnt also beim Einkauf, das Etikett genau zu studieren und den Fett- und den Energiegehalt mehrerer Produkte zu vergleichen. Folgende Faustregel hilft bei der Auswahl: Rote Saucen sind meist leichter als weiße, weil sie auf Tomatenbasis hergestellt werden, während weiße oft Mayonnaise oder Crème fraîche als Grundlage haben. Eine erfrischend kalorienleichte Alternative bietet auch ein Relish. Diese fettfreien Würzsaucen aus der angelsächsischen Küche bestehen aus fein zerkleinertem Obst oder Gemüse, das mit Essig, Zucker und Gewürzen pikant abgeschmeckt ist. Wichtig bei Fertigsaucen: Nicht mit benutztem Besteck ins Glas langen, lieber kleine Portionen zum Servieren abfüllen und den Vorrat wieder in den Kühlschrank stellen, sobald er nicht mehr benötigt wird.

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