Erstes Laktoseintoleranz-Anzeichen: Der Magen streikt | EAT SMARTER
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Erstes Laktoseintoleranz-Anzeichen: Der Magen streiktDurchschnittliche Bewertung: 2152

Woran erkenne ich die Krankheit?

Erstes Laktoseintoleranz-Anzeichen: Der Magen streikt

Laktoseintoleranz-Anzeichen © drubig-photo - Fotolia.com Laktoseintoleranz-Anzeichen © drubig-photo - Fotolia.com

Typische Laktoseintoleranz-Anzeichen treten direkt oder einige Stunden nach dem Verzehr von milchzuckerhaltiger Nahrung auf. Meist handelt es sich dabei um Magen-Darm-Probleme.

Erste Laktoseintoleranz-Anzeichen

Viele Betroffene klagen über folgende Symptome:

  • Bauchschmerzen
  • Völlegefühl / Blähungen
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Erbrechen

Ernährungsmedizinerin Sigrid Steeb schreibt in ihrem Ratgeber „Nahrungsmittelunverträglichkeiten“: „Es können ein oder mehrere Symptome auftreten. Die Intensität der Symptome hängt von der zugeführten Laktosemenge und von der Enzymrestaktivität ab.“ Es gibt auch Beschwerden, die dauerhaft auftreten. Sie sind in der Regel eine Folge der ständigen Abwehrkämpfe, die im Darm stattfinden.

Laktoseintoleranz-Anzeichen: von Gewichtsverlust bis Nervosität

Einige Ärzte berichten von folgenden Beschwerden ihrer Patienten, die sich außerhalb des Magen-Darm-Trakts abspielen:

  • Gewichtsabnahme
  • Müdigkeit / Schlafstörungen
  • Glieder- und Kopfschmerzen bis hin zu Schwindel
  • Unruhe und Nervosität 

Sobald die Vermutung besteht, dass eine Laktoseintoleranz vorliegen könnte, sollte man auf jeden Fall den behandelnden Hausarzt aufsuchen. Er kann die Krankheit behandeln. Diätberater helfen bei der Ernährungsumstellung, mit deren Hilfe Betroffene gänzlich beschwerdefrei leben können.

Der Laktoseintoleranztest: erster Schritt zur Besserung

Ein Arzt kann mit einem Laktoseintoleranztest prüfen, ob das Krankheitsbild tatsächlich vorliegt. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Sie reichen von einem Blutzucker- über den Diättest bis hin zu einer Dünndarmbiopsie. Der Atemtest ist jedoch der bekannteste Laktoseintoleranztest. Der Patient trinkt in der Arztpraxis 50 Gramm in Wasser gelösten Milchzucker. Daraufhin prüft der Mediziner den Wasserstoffanteil in der Atemluft. Ein Anstieg des Wasserstoffgehalts deutet auf eine Laktoseunverträglichkeit hin.

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Laktose
Laktose ist ein in Milch enthaltener Zucker. Deshalb nennt man den Stoff auch Milchzucker. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen: lac, lactis für Milch und -ose für Zucker.
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