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Tipps

Laktoseintoleranz-Ernährung: Therapie und Linderung

Bei einer Milchzuckerunverträglichkeit löst Laktose Beschwerden wie Blähungen und Durchfall aus. Eine diätetische Therapie kann dabei helfen, wieder beschwerdefrei zu leben. Die Laktoseintoleranz-Ernährung spielt also eine besonders große Rolle.

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Laktoseintoleranz-Ernährung: gesund und vollwertig leben

Eine Diät sollte stets gesund und vollwertig sein, damit der Körper alle notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge erhält. Zum Glück müssen Betroffene einer Laktoseintoleranz bei ihrer Ernährung nicht auf diesen Gesundheitsfaktor und Genuss verzichten: Die Industrie hat sich mittlerweile auf die Krankheit eingestellt. Es gibt zahlreiche hochwertige Lebensmittel ohne Laktose. Ernährungsmedizinerin Sigrid Steeb schreibt in ihrem Ratgeber „Nahrungsmittelunverträglichkeiten“: „Typisch ist, dass manche Betroffene instinktiv Milch bzw. Milchprodukte meiden, ohne einen Grund hierfür nennen zu können.“

Laktoseintoleranz-Ernährung: Calcium macht die Knochen stark

Milch und Milchprodukte sind die wichtigsten Calciumlieferanten des Körpers. Für den Knochenbau sind sie unverzichtbar. Um den Bedarf trotz einer Laktoseintoleranz zu decken, kann auf kalziumhaltiges Mineralwasser ausgewichen werden. Es sollte mindestens 150 Milligramm Kalzium pro Liter enthalten. Auch Gemüsesorten wie zum Beispiel Grünkohl oder Broccoli sollten im Speiseplan verstärkt auftauchen. Wem das nicht ausreicht, der kann in Absprache mit dem Arzt entsprechende Präparate aus der Apotheke verwenden.

Individuelle Ernährung bei Laktoseintoleranz

Wie stark Betroffene bei einer Laktoseintoleranz ihre Ernährung umstellen müssen, hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab.  Nur selten kommt es bereits bei sehr geringen Laktosemengen unter drei Gramm zu negativen Reaktionen. Die meisten Menschen vertragen Lebensmittel mit geringen Milchzuckermengen und in kleiner Menge verzehrt ohne Probleme. Beschwerden treten oft erst bei Laktosemengen von über zehn Gramm auf.

Laktoseintoleranz-Ernährung: Dickmilch bringt hilfreiche Bakterien mit

Obwohl Sauermilchprodukte wie Joghurt und Dickmilch relativ große Mengen Laktose enthalten, vertragen Betroffene sie häufig ausgesprochen gut. Grund dafür sind Milchsäurebakterien, die im Darm den Milchzucker abbauen. Ähnliches gilt für die Verträglichkeit vieler Käsesorten. Auf diese Weise können Patienten einen Teil des wichtigen Kalziumbedarfs decken. Außerdem sorgen Sauermilchprodukte für eine ausgeglichene Darmflora.

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