Kalium: Zellwachstum für den Menschen | EAT SMARTER
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Mineralstoffreiche Ernährung

Kalium: Zellwachstum für den Menschen

Kalium Kalium

Kalium ist ein für den Menschen lebenswichtiger Mineralstoff. Er ist an Prozessen in jeder Zelle beteiligt.

Kalium: Zellwachstum für den Menschen

Kalium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff. Er ist an Prozessen in jeder Zelle beteiligt: Kalium reguliert das Zellwachstum, hält den Blutdruck aufrecht, kontrolliert das Gleichgewicht von Säuren und Basen und beeinflusst die Freisetzung von Hormonen. Auch für die Verwertung von Kohlenhydraten ist Kalium wichtig.

Das Mineral in Chemie und Wirtschaft

Kalium fungierte früher in einigen Kernreaktoren als Kühlflüssigkeit. Ansonsten hat es nur eine geringe technische Bedeutung, da es durch das billigere Natrium ersetzt werden kann. Wasserlösliche Kaliumsalze funktionieren in der Landwirtschaft jedoch erfolgreich als Düngemittel: Das Element ist der Gegenspieler von Calcium. Beide Mineralien müssen in einem richtigen Verhältnis zueinander in Pflanze und Boden enthalten sein. Und auch eine mörderische Funktion erfüllt der Stoff, ohne den ein Mensch nicht leben könnte: Die in den USA bei Hinrichtungen verwendete Giftspritze enthält Kaliumchlorid, das die Herzmuskulatur lähmt und damit zum Tode führt.

Datteln und Käse für ein gesundes Leben

Grundsätzlich aber ist der Mineralstoff Bestandteil jeder gesunden Ernährung. Eine gesteigerte Aufnahme von Kalium kann sogar zur Prävention von chronischen Erkrankungen führen. Forscher nennen etwa erhöhten Blutdruck, Nierensteine, Schlaganfälle oder den Verlust an Knochenmasse. Kaliumreiche Lebensmittel sind zum Beispiel Pilze, Bananen, Datteln, Chili, Käse, Spinat und Kartoffeln. Betroffene sollten sich allerdings über einen verstärkten Drang hin zum Toilettenhaus nicht wundern: Kaliumreiche Kost wirkt entwässernd.

Keine Chance den Schlaganfällen

Neben Natrium hat Kalium große Bedeutung für die Regulation des Blutdrucks. Studien belegen, dass eine erhöhte Kaliumaufnahme mit einer Blutdrucksenkung einhergeht und das Risiko für Schlaganfälle reduziert. Betroffene können mit einer bewussten Ernährung zur eigenen Gesundheit beitragen: Lebensmittel wie Getreideprodukte, Obst, Gemüse, Geflügel, Fisch und Nüsse können ihnen helfen. Im Gegensatz zur üblichen Kost sind hier weniger Kochsalze und gesättigte Fette enthalten, dafür jedoch relativ viel Kalium. Auch Nährstoffe wie Magnesium und Calcium haben laut Experten eine blutdrucksenkende Wirkung.

Kampf der kleinen Giganten: Kalium und Natrium

Kalium ist der natürliche Gegenspieler von Natrium. Ein ausgewogenes Verhältnis der Mineralien ist besonders wichtig. Wer also zu viel Natrium zu sich nimmt, kann Mangelerscheinungen an Kalium aufweisen. Dies gilt auch andersherum. Insofern ist das Verhältnis der Stoffe zueinander in der Nahrungsaufnahme entscheidender als die Konzentration des einzelnen Minerals für sich allein.

Kalium lässt die Muskeln spielen

Kalium gehört zu den wichtigsten Elektrolyten der Flüssigkeit im Körper und hilft bei der Steuerung der Muskeln. Bei Leistungssportlern kann es durch starkes Ausschwitzen des Minerals zu Krämpfen und Erschöpfung kommen. Hier helfen eigens entwickelte Riegel und Drinks, um den Haushalt des Körpers wieder zu stärken.

Im Zweifel hilft der Arzt

Mangelerscheinungen an Nährstoffen sollten Betroffene nicht auf die leichte Schulter nehmen. Im Zweifel sollte stets ein Arzt oder Ernährungsberater konsultiert werden.

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