Muskelkrämpfe durch Magnesiummangel | EAT SMARTER
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Mineralstoffreiche Ernährung

Muskelkrämpfe durch Magnesiummangel

Magnesiummangel | © H-J Paulsen - Fotolia.com Magnesiummangel | © H-J Paulsen - Fotolia.com

Magnesiummangel führt zur gesteigerten Erregbarkeit der Muskulatur.

Die Folgen eines Magnesiummangels:

Ein Magnesiummangel kann auftreten bei Alkoholmissbrauch, Abführmittelmissbrauch und bei manchen Erkrankungen wie zum Beispiel starken Durchfällen oder chronischem Nierenleiden. Personen mit erhöhtem Magnesiumbedarf wie Schwangere und Stillende leiden ebenfalls häufig unter Magnesiummangel. Auch ein erhöhter Schweißverlust bei sportlicher Aktivität kann zum Magnesiummangel führen. Die Symptome eines Magnesiummangels sind Muskelschwäche, Kribbeln oder Taubheitsgefühle in Armen und Beinen, Muskelzittern bis hin zu Muskelkrämpfen. Sogar Herzbeschwerden – beispielsweise Herzschmerzen oder Herzrhythmusstörungen – können auftreten.

So wirkt man einem Magnesiummangel entgegen:

Über eine ausgewogene Ernährung ist es gut möglich einem Magnesiummangel  entgegen zu wirken. Magnesium kommt hauptsächlich in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Besonders gute Magnesiumquellen sind Vollkornprodukte, Gemüse, Sojabohnen und Nüsse. Fleisch und Fisch enthalten ebenfalls, jedoch in geringeren Mengen, Magnesium. Über Mineralwasser mit einem hohen Gehalt an Magnesium lässt sich ebenfalls die Zufuhr von Magnesium steigern.

TOP TEN – Diese Lebensmittel haben viel Magnesium in sich:
Bananen – Avocado – Kürbiskerne – Sonnenblumenkerne – Spinat – Kohlrabi – Sojabohnen – Roggenvollkornmehl – Pumpernickel – Steinbutt

Was wenn schon ein massiver Magnesiummangel besteht?

Lästige Muskelkrämpfe die auf einem Magnesiummangel beruhen können zusätzlich mit  Magnesiumpräparaten erfolgreich behandelt werden. Abhängig von der Höhe der Dosis und von der Einnahmedauer können diese Magnesiumpräparate allerdings stark abführend wirken.

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