Mineralstoffmangel | EAT SMARTER
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Mineralstoffreiche Ernährung

Mineralstoffmangel

Mineralstoffmangel Mineralstoffmangel

Falsche Ernährung führt oft zu Mineralstoffmangel mit der Folge von Müdigkeit und Konzentrationsmangel. Abhilfe: Besser essen, eventuell Mineralstoffpräparate.


Mineralstoffmangel ist häufiger als man denkt 

Der Ernährungsbericht 2008 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) basiert auf der Nationalen Verzehrsstudie II, für die 20.000 deutschsprachige Personen detailliert nach ihrer Ernährung befragt wurden. Dabei kam heraus, dass Mineralstoffmangel deutlich häufiger anzutreffen ist als man denkt. Mindestens jede zweite Frau und jeder jeder vierte Mann nimmt selbst bei Verwendung von Jodsalz zu wenig Jod zu sich. Ebenso dramatisch die Versorgung mit dem Knochen-Mineral Kalzium: Jede zweite Frau und jeder zweite Mann unterschreitet die empfohlene tägliche Zufuhr. Drei von vier Frauen nehmen zu wenig Eisen zu sich, sechs von zehn Frauen unterschreiten die empfohlene Magnesiumaufnahme, und drei von zehn Männern und zwei von zehn Frauen sind in Sachen Zink unterversorgt.

Meist verursacht Mineralstoffmangel unspezifische Symptome

Wer häufig schlapp und unkonzentriert ist, unter Muskelbeschwerden leidet oder ein erhöhtes Schlafbedürfnis hat, sollte auch an einen möglichen Mineralstoffmangel denken. Weitere mögliche Symptome eines Mineralstoffmangels sind Nervosität, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Antriebslosigkeit und verzögerte Wundheilung. All diese Symptome können auch andere Gründe haben, sodass man immer auch nach möglichen Ursachen fahnden sollte.

Falsche Ernährung und erhöhter Verbrauch sind die häufigsten Ursachen

Eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen lässt sich nur sicherstellen über eine gesunde und vollwertige Ernährung. Einseitige Diäten und viel Fast Food können ebenso zu einem Mineralstoffmangel führen wie ein erhöhter Verbrauch durch Sport, Krankheit oder stressige Lebensumstände. Um den Ursachen auf die Spur zu kommen, kann ein Tagebuch hilfreich sein. Schreiben Sie 14 Tage lang auf, was Sie wann gegessen und getrunken haben, ob Sie viel Stress hatten und was sonst diesbezüglich relevant sein könnte, etwa spätes Zubettgehen. Wenn die Auswertung des Tagesbuchs auf eine unausgewogene Ernährung hindeutet, sollten Sie Ihre Ernährung umstellen.

Können Mineralstoffpräparate helfen?

Nahrungsergänzungsmittel mit Mineralstoffen können nur dann etwas an den möglichen Symptomen ändern, wenn tatsächlich ein Mineralstoffmangel vorliegt. Falls die Symptome durch die Einnahme eines solchen Mittels verschwinden, sollten Sie im nächsten Schritt versuchen, ob Sie die Versorgung auch mit der Ernährung gewährleisten können. Ist das nicht möglich, zum Beispiel weil Sie extrem viel Sport treiben, sollten Sie mit Ihrem Arzt über die ständige Einnahme eines Präparats sprechen.
Aufgrund falscher Ernährungsgewohnheiten liegt bei vielen Deutschen ein Mineralstoffmangel vor. Da die Symptome meist sehr unspezifisch sind, reichen sie allein für die Diagnose Mineralstoffmangel nicht aus. Anhand eines Tagebuchs lässt dies aber oft klären. Die Behandlung besteht in einer ausgewogenen Ernährung und/oder der Einnahme von Mineralstoffpräparaten.

 

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