Mineralstoffreiche Ernährung | EAT SMARTER
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Mineralstoffreiche Ernährung

Mineralstoffreiche Ernährung funktioniert

Mineralstoffreiche Ernährung Mineralstoffreiche Ernährung

Die tägliche Menge an Mineralien muss für eine mineralstoffreiche Ernährung oft nicht hoch sein. Da die Stoffe aber lebenswichtig sind, fällt ihr Mangel schnell auf.

Die Wade zieht - mineralstoffreiche Ernährung gesucht

Manchmal erinnert der Körper den Menschen schmerzhaft daran, dass er eine mineralstoffreiche Ernährung braucht. Etwa in den Momenten, in denen ein plötzlicher Krampf in der Wade zieht. Wer mineralstoffreiche Ernährung bewusst leben will, kann mit kleinen Tricks den Alltag verbessern.

Wie Mineralien wirken

Die nötige Menge an wichtigen Mineralstoffen ist manchmal gering. Da sie aber lebenswichtig sind, fällt ihr Mangel schnell auf. Es gibt zahlreiche Stoffe, die für eine mineralstoffreiche Ernährung wichtig sind: Calcium zum Beispiel unterstützt den Knochenaufbau und seine permanente Erneuerung. Magnesium und Calcium stärken den Menschen gegen Allergien. Mineralstoffe beruhigen auch überreizte Nerven, entspannen Muskeln oder senken den Blutdruck. Sie sind an der Produktion des Glückshormons Serotonin beteiligt. Von sechs Mineralstoffen benötigt der Körper besonders viel: Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Chlorid und Phosphor.

Knochenbauer Calcium

Knochen und Zähne bestehen aus Calcium. Auch auf Nerven und Blutdruck hat der Mineralstoff einen guten Einfluss, selbst allergische Reaktionen vermag er zu lindern. Calciummangel hingegen kann zu Osteoporose führen. Um das zu verhindern, ist eine mineralstoffreiche Ernährung wichtig. Calcium steckt vor allem in Milchprodukten, außerdem in Brokkoli, Spinat, Nüssen, Sardinen oder schwarzen Johannisbeeren. Erwachsene sollten täglich rund 1000 Milligramm zu sich nehmen. Diese Menge ist in einem Liter Vollmilch enthalten. Allerdings ist es ratsam, vor allem Magermilchprodukte zu verwenden. Bei einem geringeren Fettgehalt kann der Darm das Calcium besser aufnehmen. 

Magnesium beruhigt

Magnesium besänftigt gereizte Nervenbahnen und versorgt Zellen mit Energie. Ein Mangel kann zu Osteoporose führen, weil Magnesium am Knochenbau beteiligt ist. Mineralstoffreiche Ernährung kann auch hier entgegenwirken: Magnesium steckt in Vollkornprodukten, Spinat, Datteln oder magnesiumreichem Mineralwasser. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei bis zu 350 Milligramm.

Kalium gibt Impulse

Kalium sorgt dafür, dass elektrische Impulse an Nerven und Muskeln übertragen werden. Es kümmert sich außerdem darum, dass die Zellen mit ausreichend Wasser versorgt sind. Der Körper benötigt Kalium für die Fettverbrennung und dafür, die Energiespeicher in den Muskeln aufzubauen. Bei einem Mangel sind die Muskeln geschwächt, der Puls schlägt schneller. Es kann zu Herzrhythmusstörungen kommen. Eine mineralstoffreiche Ernährung beugt vor: Kalium steckt unter anderem in Pilzen, Feldsalat, Grünkohl, Brokkoli, Fisch, Milch, Bananen, Eiern und Aprikosen. Der Mensch benötigt täglich zwischen zwei und drei Gramm. 

Natrium im Überschuss

Natrium ist wichtig für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt und die Impulsübertragung in Nerven und Muskelzellen. Allerdings nimmt der moderne Mensch mittlerweile bis zu zehnmal mehr Natrium auf, als er braucht. Statt Fertigkost ist daher eine gesunde Ernährung mit frischen Lebensmitteln ratsam. 

Mineralstoffreiche Ernährung – Tipps und Tricks

„Je unverarbeiteter desto besser“ heißt eine Grundnorm für eine mineralstoffreiche Ernährung. Fertigessen und Fast Food bieten kaum Nährstoffe, ebenso wenig weiße Brotprodukte. Denn gesunde Mineralstoffe finden sich vor allem in den Randschichten des Korns, die bei der Herstellung von hellem Mehl herausgesiebt werden. Was für Weizen die Getreidehülle, ist für die Kartoffel die Schale. Ungeschält bleiben ihr die Nährstoffe erhalten. Das gilt auch für Äpfel und Gurken.

Gesundheit macht Spaß

In Kartoffeln, Feldsalat und frischem Spinat steckt Kalium, in Eiern und Senfkörnern Magnesium, in Milch, Fenchel und Johannisbeeren Calcium. Eine mineralstoffreiche Ernährung kann also durchaus Spaß machen – und vor allem gut schmecken. 

 

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