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Vitamine

Das Beauty-Vitamin: Biotin kümmert sich um Haut und Haar

Biotin | © Sea Wave - Fotolia.com Biotin | © Sea Wave - Fotolia.com

Biotin ist wichtig für Haut und Nägel. Bei einer ausgewogenen Ernährung sorgt es außerdem für gesundes Haar.

Das Beauty-Vitamin: Biotin kümmert sich um Haut und Haar

Biotin ist ein wasserlöslicher Stoff, auch Vitamin B7 oder Vitamin H genannt. Der menschliche Organismus benötigt es zum einen für seine Haut, gesunde Haare und Nägel. Daher trägt es den Spitznamen „Schönheitsvitamin“. Es ist aber auch am Fett- und Eiweißstoffwechsel des Körpers beteiligt und hilft dabei, die im Erbgut enthaltenen Informationen richtig umzusetzen.

Lunge und Gehirn speichern Vitamin B7

Biotin ist also ein lebenswichtiges Enzym für eine Vielzahl von Prozessen. Es ist in beinahe allen Geweben vorhanden. Die besten Biotin-Speicher sind Lunge, Gehirn, Leber und die Nieren.

So viel Biotin muss sein

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Aufnahme von 30 bis 60 Mikrogramm Vitamin B7 für Erwachsene. Dieser Wert gilt auch für Jugendliche ab 15 Jahren. Wie viel Biotin der Körper aber exakt benötigt, ist individuell. In der Regel decken ihn gesunde Menschen mit einer ausgewogenen Ernährung ab. 

Von Leber, Ei und Hefebier

Biotin ist vor allem in Leber, Niere, Eigelb und Hefe enthalten. Auch in einigen pflanzlichen Lebensmitteln kommt das Vitamin vor - dazu gehören Haferflocken, Spinat und Reis. Verschiedene Nüsse können den Bedarf ebenfalls decken. 150 Gramm Erdnüsse zum Beispiel liefern bereits genügend Biotin für einen ganzen Tag.

Muskelschmerzen und Depression

Nimmt ein Mensch zu wenig Biotin zu sich, fällt das erst nach geraumer Zeit auf. Der Mangel macht sich bemerkbar durch Haarausfall, die Muskeln schmerzen und der Appetit geht zurück. Auch Depressionen können entstehen, wenn im Körper zu wenig Biotin enthalten ist. Das Risiko für einen Mangel besteht hauptsächlich bei Menschen, die dauerhaft eine spezielle Diät machen, welche sich durch den Verzehr von rohen Eiern auszeichnet. Diese behindern die Aufnahme des Vitamins. Treten die erwähnten Mangelerscheinungen auf, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. 

Zu viel Biotin geht nicht

Die Forschung hat bisher keine negativen Folgen einer Überdosierung von Biotin ausmachen können. Selbst bei einer 200-fachen Einnahme der empfohlenen Tagesdosis traten bei Probanden keine Nebenwirkungen auf. Zur Sicherheit raten Experten dennoch davon ab, eine Tagesdosis von mehr als 180 Mikrogramm zu überschreiten.

 

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