Vitamine – Energielieferanten des Körpers | EAT SMARTER
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Vitamine

Vitamine – Energielieferanten des Körpers

Vitamine | © sbp321 - Fotolia.com Vitamine | © sbp321 - Fotolia.com

Der menschliche Organismus benötigt Vitamine für überlebenswichtige Funktionen. Der Körper kann sie aber nur in geringen Mengen selber herstellen.

Lebenswichtige Menschenfreunde: Vitamine

Vitamine sind organische Verbindungen, die der Organismus für lebenswichtige Funktionen benötigt. Der Mensch kann sie aber nur in geringen Mengen selber herstellen. Er muss sie deshalb im Wesentlichen über seine Nahrung aufnehmen.

Energielieferanten für den Körper

Vitamine sind zahlreich an Reaktionen des menschlichen Stoffwechsels beteiligt. Sie regulieren die Verwertung von Kohlenhydraten, Eiweiß und Mineralstoffen und dienen somit der Energiegewinnung. Außerdem unterstützen sie das Immunsystem und helfen beim Aufbau von Zellen, Knochen und Zähnen. Jedes einzelne Vitamin erfüllt dabei wichtige Aufgaben.

Vitaminspeicher im Körper

Unterteilt sind Vitamine in die Kategorien fett- und wasserlöslich:

  • Wasserlösliche Vitamine verteilen sich in allen flüssigen Bestandteilen des Körpers, also im Blut oder in den Zellzwischenräumen. Diese Stoffe kann der Körper kaum speichern. Wasserlösliche Vitamine sind unter anderem Biotin, Folsäure, Niacin, die B-Vitamine und Vitamin C.
  • Fettlösliche Vitamine kann der Körper im Gegensatz dazu speichern. Das hat Vor- und Nachteile: Eine regelmäßige Zufuhr ist aufgrund des Vorrats zwar nicht immer notwendig. Allerdings kann sich ein Vitaminüberschuss gesundheitlich negativ auswirken. Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören folgende Stoffe: Vitamin A, ß-Carotin, D, E und K.

Vitamine für Baum, Katze und Co.?

Pflanzen benötigen keine Vitamine, sie können im Gegensatz zum Menschen organische Stoffe selber synthetisieren. Tiere hingegen brauchen verschiedene Substanzen, um ihren Vitaminhaushalt zu stabilisieren. Bemerkenswert ist, dass viele Lebewesen Vitamin C im eigenen Körper produzieren. Menschen sind dazu nicht in der Lage, da sie über keine so genannte L-Galactonolacton-Oxidase verfügen. Deshalb ist Vitamin C für die meisten Tiere kein Vitamin, für den Menschen aber schon.

„Vita“ für „Leben“

Das Wort „Vitamine“ stammt vom polnischen Biochemiker Casimir Funk. Er glaubte 1912, dass sämtliche für den Menschen lebenswichtigen Stoffe eine NH2-Gruppe beinhalten müssten – also Stickstoff. Deshalb nannte Funk diese Stoffe „Vitamine. Er lieh sich das Wort aus dem Lateinischen: vita steht für das Leben, amin für Stickstoff. Zwar lag Funk mit seiner Vermutung falsch: Spätere Untersuchungen zeigten, dass nicht alle Vitamine Amine sind. Aber die Bezeichnung „Vitamine“ blieb bis heute bestehen.

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