Auch in deutschen Landen ein echtes Problem: Vitaminmangel | EAT SMARTER
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Vitamine

Auch in deutschen Landen ein echtes Problem: Vitaminmangel

Vitaminmangel | © Schlierner - Fotolia.com Vitaminmangel | © Schlierner - Fotolia.com

Vitaminmangel äußert sich je nach Vitamin sehr unterschiedlich. Verantwortlich für den Mangel sind meist falsche Ernährung oder Krankheiten.

Deutsche essen zu wenig Vitamine

Da Vitamine für die Gesundheit unentbehrlich sind, der Körper sie aber nicht bzw. nicht in ausreichendem Maße selbst herstellen kann, müssen wir sie mit der Nahrung aufnehmen, wenn wir nicht krank werden wollen. Die Nationale Verzehrsstudie II, für die 20.000 deutschsprachige Personen detailliert nach ihrer Ernährung befragt wurden, kommt diesbezüglich jedoch zu alarmierenden Ergebnissen. Danach nehmen große Teile der Bevölkerung zu wenig Vitamin B1, B2, B12, C, D, E sowie Folsäure auf.

Vitaminmangel kann verschiedene Ursachen haben

Ein Grund für Vitaminmangel sind die vielfach ungesunden Ernährungsgewohnheiten einer großen Zahl von Bürgern. Fertigprodukte für die schnelle Küche zu Hause, das hastig eingenommene Fast Food im Schnellrestaurant sowie oft genug das Essen in der Betriebskantine oder Mensa müssen nicht schlecht und vitaminarm sein, sind es aber leider meist. Fachleute sprechen dann von einer geringen Nährstoffdichte: Viel Kalorien, wenig essenzielle Nahrungsbestandteile wie Vitamine und Mineralstoffe. Und die Empfehlung, täglich mindestens drei Portionen Gemüse oder 400 g zu sich zu nehmen, wird nur von insgesamt 13 Prozent der Bevölkerung erreicht. Im Schnitt schaffen Frau mit 243 g am Tag etwas mehr als Männer (222 g), doch auch das ist noch deutlich zu wenig.

Selbst frisch Gekochtes kann vitaminarm sein

Die Gemüsetheke im Supermarkt ist keineswegs ein Garant für Frische. Je länger Gemüse Licht und Luft ausgesetzt ist, desto mehr Vitamine verliert es. Zumindest was den Vitamingehalt angeht, ist deshalb Tiefkühlware oft die bessere Wahl, da sich der Vitamingehalt während der fachgerechten Lagerung im Eisfach so gut wie gar nicht verändert. Doch auch beim Kochen gehen durch die Hitze Vitamine verloren. Optimal sind deshalb kurze Garzeiten, wie sie beispielsweise im Wok sowie im Schnellkochtopf gang und gäbe sind.

Nicht immer ist die Zufuhr schuld am Vitaminmangel

Vitaminmangel kann aber auch dann auftreten, wenn wir eigentlich ausreichend Vitamine zu uns nehmen. Denn auch ein erhöhter Bedarf, wie beispielsweise bei Krankheiten mit Fieber und gesteigertem Stoffwechsel, bei Stress und als Wechselwirkung mit Arzneimitteln, kann ebenso einen Vitaminmangel hervorrufen wie eine verringer Aufnahme der Vitamine aus dem Darm, z.B. bei chronischen Durchfallerkrankungen oder Erkrankungen der Darmschleimhaut.

Die Symptome von Vitaminmangel sind sehr unterschiedlich

Die Symptome eines Vitaminmangels sind immer abhängig davon, welches Vitamin fehlt und wie lange dieser Mangel bereits besteht. Eines der bekanntesten Beispiele ist wohl der Vitamin-A-Mangel, der sich in Nachtblindheit äußert. Bei Folsäuremangel kommt es zu Blutarmut, während einer Schwangerschaft auch zu Fruchtschäden. Und fehlt Vitamin K, so funktioniert die Blutgerinnung nicht mehr wie sie sollte.

Auch im gut versorgten Deutschland leiden sehr viele Menschen unter Vitaminmangel. Die häufigste Ursache ist falsche Ernährung mit einem zu geringen Obst- und Gemüseanteil. Doch auch Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln spielen eine Rolle, da einige Vitamine sehr empfindlich auf Licht, Luft und Hitze reagieren. Auch Krankheiten können einen Vitaminmangel hervorrufen. Die Symptome sind dabei je nach Vitamin unterschiedlich.

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Laut der Tuft Studie sind es bei B12 ca. 39%, die zu niedrige Blutwerte aufweisen. Diese Zahl spricht m.M.n. für sich... glg Lisa