0
0

Video

Ihre besten Tipps, um das prämenstruelle Syndrom zu lindern?

Beim prämenstruellen Syndrom muss man generell zwei Erscheinungsformen unterscheiden: Zum eine Patientinnen, die im Wesentlichen über körperliche Symptome klagen – Brustspannen, Blähbauch, Wasseransammlungen in Armen, Beinen, Gesicht. Bei diesen Frauen sind häufig Östrogen und Progesteron im Ungleichgewicht, d. h. zu viel Östrogen, zu wenig Gelbkörperhormon. Da hilft manchmal eine Gelbkörperhormongabe in der zweiten Zyklushälfte oder auch Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus). Wichtig ist die langfristige Einnahme. Zum anderen gibt es Patientinnen, die unter psychischen Veränderungen leiden, wie Weinerlichkeit, depressiver Verstimmung, Stimmungsschwankungen, Aggressivität in der zweiten Zyklushälfte – diese Symptome sind sehr viel schwieriger zu behandeln. B-Vitamine werden diskutiert, auch mal Magnesium, häufig leider mit nicht sehr durchschlagendem Erfolg. Manchmal hilft auch Mönchspfeffer. In ganz schweren Fällen werden Antidepressiva eingesetzt, die Serotonin-Wiederaufnahmehemmer in der zweiten Zyklushälfte. Diese sind bei Behandlungen des prämenstruellen Syndroms in den USA sogar ausdrücklich zugelassen.

Videos von A-Z
Schreiben Sie einen Kommentar