Festliche Brunch-Ideen für den Winter | EAT SMARTER
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Festliche Brunch-Ideen für den Winter

Weihnachtsbrunch auf die entspannte Art

Leckerer Weihnachtsbrunch © COSPV - Fotolia.com Leckerer Weihnachtsbrunch © COSPV - Fotolia.com

Spekulatius, Stollen, Lebkuchen & Co.: Bereits seit Anfang September lockt überall süßes Weihnachtsgebäck. Im Dezember – rund ein Vierteljahr später – bieten Einladungen zum Adventskaffee vielen daher zumindest kulinarisch keinen Kick mehr. Wie wäre es daher mal mit einem gemütlichen Weihnachtsbrunch, bei dem neben Süßem auch winterlich Herzhaftes auf den Tisch kommt?

Denn ein Brunch – eine Mischung aus „breakfast“ und „lunch“ am späten Vormittag – ist eine wunderbare Alternative, Freunde oder die Familie festlich zu bewirten. Und wer dabei geschickt plant und vorbereitet, hat gar nicht einmal so viel Arbeit damit. EAT SMARTER kennt nämlich nicht nur die besten winterlichen Brunch-Ideen, sondern auch eine Reihe von praktischen Tipps, damit nicht nur die Gäste, sondern auch die Gastgeber Spaß haben.

Die Diplom-Oecotrophologin Silvia Bücker, die seit etlichen Jahren in Hamburg private Festlichkeiten kulinarisch bestückt (silvia.buecker@gmx.de), rät unbedingt zu einem Buffet: „Das ist sowohl für die Brunch-Gastgeber als auch für die Gäste viel entspannter als ein großer gedeckter Tisch, bei dem ständig irgendeiner fragt, ob jemand mal die Wurstplatte oder den Orangensaft rüberreichen kann. Das stört einfach die Unterhaltung.“

Die Einladung – drei bis vier Wochen vorher

Je eher je besser: Vor allem in der Vorweihnachtszeit und rund um die Festtage häufen sich bei allen die Termine. Laden Sie daher rechtzeitig ein – am besten ganz unkompliziert per Rundmail, Facebook oder Telefon.

  • Termin samt Uhrzeit spätestens drei Wochen vorher festlegen.
  • Beginn zwischen 11 und 12 Uhr für erwachsene Gäste, bei Familien mit Kindern ab 10.00 Uhr.
  • Am besten nur so viele Gäste einladen, wie Sie entspannt um einen Tisch platzieren können.
  • Um verbindliche Zu- oder Absagen bitten bis spätestens eine Woche vor dem Weihnachtsbrunch.
  • Idealerweise gleich das Ende des Brunchs festlegen (z.B. durch die Planung eines gemeinsamen Abschlusses à la Schneemann bauen, Rodeln oder Spazierengehen).

Die Vorbereitung – ein bis zwei Wochen vorher 

Gute Vorbereitung ist alles: Wer rechtzeitig mit der Organisation beginnt, kann sein Fest entspannt genießen.

  • Bei Bedarf Zusatztisch und Stühle bei Bekannten/Nachbarn ausleihen.
  • Ältere Jugendliche aus dem Bekannten-, Freundes- oder Verwandtenkreis als Hintergrundunterstützung buchen – z.B. zum Kaffee- und Teekochen, Getränke nachschenken, beim Buffet nachlegen, Geschirr abräumen, Spülmaschine bestücken etc.
  • Einen schmalen Tisch für das Brunch-Buffet besorgen (falls nicht vorhanden). So kommt jeder überall entspannt ran.
  • Tipp: Bauen Sie das Buffet später dann in mehreren Ebenen auf, die Sie ganz einfach durch umgedrehte große Schüsseln und Töpfe – abgedeckt mit einem weißen Tischtuch – herstellen können.
  • Getränke besorgen: Kaffee, Tee, Kakao für die Kinder, Säfte, Wasser und Prickelndes (Sekt, Prosecco, Cava, Champagner). Brot/Brötchen beim Bäcker vorbestellen.
  • Zweite Kaffeemaschine sowie genügend Warmhaltekannen ausleihen.
  • Deko festlegen: Tannengrün, weihnachtlich duftende Teelichter (Zimt, Vanille, Orange) und über den Tisch verstreute weihnachtliche Leckereien (Schokokugeln, Mini-Marzipanbrote etc.) machen nicht viel Arbeit, zaubern aber weihnachtliche Stimmung auf den Tisch.

Brunch-Ideen fürs Buffet – ein bis zwei Wochen vorher

Nun ist es höchste Zeit, sich Gedanken ums Büffet zu machen. Neben Zutaten für ein klassisches Spätaufsteher-Frühstück wie Aufschnitt- und Käseplatte, Honig, Marmelade und Eiern gehören zu einem typischen Brunch zusätzlich noch ein paar herzhafte und süße Highlights – warm oder kalt. Büffetexpertin Silvia Bücker empfiehlt dafür passend zur Saison folgende Kombination:

Das klingt aufwändiger, als es ist – denn vieles davon lässt sich bereits Tage vorher zubereiten: Die Suppe fix und fertig abgeschmeckt einfrieren, Quiches/Tartes am Vortag backen und später nur im Ofen erwärmen, Gemüse eine Woche vorher einlegen, weihnachtlich-süßes Gebäck ein bis zwei Tage vorher backen (Stollen idealerweise drei, Früchtebrot gern auch bereits eine Woche vorher).

Das Finale – am Tag davor

Damit Sie beim Weihnachtsbrunch Ihre Gäste nicht schweißgebadet und entnervt begrüßen, sollten Sie möglichst viele Vorbereitungen bereits am Vortag erledigen:

  • Tisch decken, Büffettisch vorbereiten (inklusive Deko).
  • Getränke kalt stellen.
  • Eingefrorenes (Suppe) auftauen.
  • Quark/Joghurt anrühren (gut abgedeckt kühl stellen!).

Derartig gut vorbereitet haben Sie bei Ihrem Weihnachtsbrunch garantiert genauso viel Spaß wie Ihre Gäste!

Rapsöl: Raffiniert oder kaltgepresst?

Die Zeiten, in denen wir in der Küche mit einer einzigen Ölflasche hantierten, sind lange vorbei. Glücklicherweise, denn Pflanzenöle dienen bei weitem nicht mehr nur als Bratfett, sondern bereichern zahlreiche Speisen mit wertvollen Fettsäuren und typischen Aromen.

Kaltgepresstes Rapsöl
Kaltgepresstes Rapsöl eignet sich vor allem für die kalte Küche, denn das schonend gewonnene Öl verträgt keine große Hitze. Sein nussiges Aroma und sein zarter Duft kommen vor allem in Salatsaucen, Marinaden, Dips und selbst gemachter Mayonnaise perfekt zur Geltung. Auch zum Einlegen von Gemüse eignet sich die tiefgelbe Ölspezialität ganz hervorragend.

Raffiniertes Rapsöl
Das geschmacksneutrale raffinierte Rapsöl gilt als Allroundtalent in der Küche. Braten, Backen, Schmoren und sogar Frittieren – das robuste hellgelbe und hoch erhitzbare Öl macht alles mit und bringt zudem – wie auch die kaltgepresste Variante – viele gesunde Fettsäuren ins Spiel. Für eine Salatsauce, in der das Öl die Aromen der anderen Zutaten nicht verdrängen soll, ist raffiniertes Rapsöl ebenfalls genau die richtige Wahl.

(JH)

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