Teigcheck für die Weihnachtszeit | EAT SMARTER
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Der große Teig-Check für die WeihnachtszeitDurchschnittliche Bewertung: 5152

So gelingt der perfekte Teig!

Der große Teig-Check für die Weihnachtszeit

Unser Teig-Guide schafft Durchblick im Küchenchaos Unser Teig-Guide schafft Durchblick im Küchenchaos

Weihnachtszeit ist Backzeit! In vielen Küchen wird bald wieder gerührt, geknetet und geformt. Doch oft bereitet der Grundteig schon Startschwierigkeiten. In unserem großen Teig-Check erfahren Sie wichtige Tipps rund um die beliebtesten Teigarten in der Weihnachtsbäckerei. Mit diesem neuen Know-how für Plätzchen und Co. backen sich unsere leckeren Rezepte wie von allein.

Hefeteig - der Kritische

Ob in frischen Brötchen, Pizza oder im Osterzopf – Hefeteig ist eine der vielseitigsten Teigsorten. Trotzdem schrecken viele Hobbybäcker vor der Verwendung zurück und setzen stattdessen auf Trockenhefe oder fertige Backmischungen. Mit unseren hilfreichen Tipps und Fakten rund um den Hefeteig gelingt er Ihnen dieses Mal garantiert!

Ruhender Hefeteig in einem Handtuch

Das mag er:

  • Der Hefeteig ist kritisch, was den passenden Platz für den Gärprozess angeht. Am wohlsten fühlt er sich an einem warmen Ort! Die erhöhte Raumtemperatur im Sommer beschleunigt das Aufgehen des Teiges. Im Winter ist der Hefeteig träge, ähnlich wie wir Menschen, daher muss in der kalten Jahreszeit besonders auf eine ideale Temperatur für den Hefeteig geachtet werden. Man kann ihn z.B. im vorgeheizten Backofen (ca. 50 Grad), den man danach ausschaltet und die Tür leicht öffnet, gehen lassen. Natürlich ist auch eine Stelle in Heizungsnähe für den Hefeteig warm genug. Aufgepasst bei zu hohen Temperaturen: Ab ca. 40 Grad beginnt die Eiweißdenaturierung und die Pilze sterben ab. Danach ist kein Gärprozess mehr möglich!
  • Es ist wichtig den Teig mit einem Tuch abzudecken, wenn man ihn gehen lässt. Die Hefepilze im Teig mögen es gerne feucht und durch das Abdecken kann der Teig nicht so schnell austrocknen.

Das kann er: 

  • Wie der Name es ankündigt, sind im Hefeteig sogenannte „Hefen“, also Pilze enthalten. Diese einzelligen Mini-Lebewesen sind für das bloße Auge unsichtbar, spielen aber im Gärprozess des Hefeteiges die Hauptrolle. Wenn man auf die Vorlieben des Teiges achtet, ihn also warm (ca. 25-35 Grad) und mit genügend Feuchtigkeit lagert, fangen die Pilze an zu arbeiten. Sie vermehren sie sich und beginnen die Glukose aus dem Zucker oder Mehl im Teig zu Kohlendioxid und zu Alkohol zu verstoffwechseln. Der Teig sorgt dafür, dass das CO2 und der Alkohol nicht verdampfen. Dadurch füllt er sich während des Gärprozesses mit CO2-Bläschen, was durch das typische „Aufgehen“ sichtbar wird.

So schmeckt er:  

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