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Gibt es auch Fette, die schlank machen?

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 25. Apr. 2018

Ja, die gibt es tatsächlich. Kurzkettige Fettsäuren zum Beispiel sind wirksame Appetithemmer. Nie davon gehört? Kein Wunder! Denn man kann sie nicht kaufen und essen, sie entstehen in unserem Darm ganz von selbst. Aber nur, wenn genug unverdauliche Pflanzenreste, also Ballaststoffe, im Essen sind, um die Darmflora bei Laune zu halten.

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Die "freundlichen" Bakterien im Darm ernähren sich von Ballaststoffen und produzieren im Gegenzug diese hochwirksamen Fettsäuren. Ihr größter Vorzug für die Figur: Sie dämpfen den Blutzuckeranstieg und stoppen den Hunger, indem sie das appetitanregende Hormon Ghrelin ausbremsen.

Und was bewirkt das?

Vollkorn, Hülsenfrüchte und andere Grobkost füllt also nicht einfach nur den Magen, sondern dämpft den Hunger zusätzlich durch appetithemmende Botenstoffe. Auch Fettsäuren, aus denen sogenannte MTC-Fette entstehen, sollen der schlanken Linie nützen.

Das Kürzel steht für mittelkettige Fettsäuren (medium-chain triglycerides). Sie haben mit nur rund 6 Kalorien einen niedrigeren Energiegehalt als langkettige Fettsäuren mit 9 Kalorien. Nach Aussage einiger Experten regen die Spezialfette den Stoffwechsel so stark an, dass täglich bis zu 130 Kalorien mehr verbraucht werden als sonst, und wirken dabei leicht appetithemmend.

Klingt verlockend, nicht wahr? Es gibt aber auch Nachteile: Weil Margarine und Öle aus MTC-Fetten ungewöhnlich schmecken und nicht erhitzt werden sollen, ist ihre Verwendung eingeschränkt. Die Effekte auf den Stoffwechsel sind bisher nicht schlüssig bewiesen.

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