Wie unterscheidet man Appetit von Hunger?

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

Das ist nicht ganz einfach. Körperlicher Hunger entwickelt sich ganz allmählich einige Stunden nach der letzten Mahlzeit und zeigt sich durch körperliche Missempfindungen wie etwa Schwäche, leichte Zittrigkeit oder Magenknurren. Appetit ist eher von außen gesteuert.

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Ein Beispiel: Sie haben gerade in der Kantine eine ansehnliche Portion Linsensuppe verzehrt. Das Gericht war einigermaßen wohlschmeckend, aber nichts Besonderes, es war wie an den meisten Tagen. Nun gehen Sie hinaus auf die Straße und kommen an einer der unzähligen Bäckereien vorbei, die alle paar Minuten in einem kleinen Ofen im Laden frisch backen. Der warme, süße Duft von Gebäck steigt Ihnen in die Nase. Sofort wollen Sie ein Stück Kuchen. Das sehnsüchtige Gefühl, das Sie in den Laden lockt, ist kein bohrender Hunger, sondern die Luxusversion davon: reine Lust, also Appetit. Während das echte körperliche Hungergefühl einen drängt, etwas zu essen, wohlgemerkt irgendetwas, das den Hunger stillt, ist der Appetit wählerisch: Ein Stückchen Kuchen oder ein Eis, das ginge gut noch rein. Aber bitte kein weiterer Teller Linsensuppe.

 
Ich habe bereits sehr viel Erfolg mit den Tipps von gehabt und empfehle es euch wärmstens weiter. Mit freundlichen Grüßen Sascha
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