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Der Profi-Coach
08. Dezember 2016

Der Traum von Weihnachten

Weihnachten steht vor der Tür! Freuen Sie sich? Profi-Coach Uwe Pettenberg gibt hilfreich Tipps, wie das besinnliche Nach-Hause-Kommen gelingen kann – ob mit dem Partner, den Kindern oder der ganzen Familie.

Überall auf der Welt bringt die Advents- und Weihnachtszeit Tage und Wochen der Vorfreude und Aufregung. Wir freuen uns auf glückliche Momente und auf Familienzusammenkünfte. Auch wenn ganz besonders Weihnachten für viele von uns Stress in verschiedenster Form bedeutet – von Geschenkeeinkaufmarathons und Bastelwahnsinn über tagelanges Kochen und Essen bis zur Schwiegermutter – so würden doch die wenigsten das Fest der Liebe missen wollen.

Wenn wir ganz ehrlich sind, freuen wir uns schon das ganze Jahr auf besinnliche Momente, glänzende Kinderaugen, die Auszeit vom Alltag bei Spaziergängen in der stillen Natur und in der kuscheligen Wärme unseres Zuhauses. Essen und trinken zu dürfen ohne schlechtes Gewissen und Kalorienzählen, ausschlafen, spielen.

Meist haben wir ganz viele Erwartungen, oft auch recht kindlich, ohne jedoch für uns selbst je wirklich eine klare Absicht formuliert zu haben, wie wir das Fest der Liebe denn erleben wollen. Und das führt dann leider oft zu Enttäuschungen, wenn der Vater über das liebevoll ausgesuchte Geschenk vermeintlich gleichgültig reagiert, wenn der Partner keine Lust auf Zweisamkeit hat, obwohl jetzt Zeit dafür wäre, wenn die Tante auch in diesem Jahr wieder vorwurfsvoll mit am Tisch sitzt …

Wie und mit wem möchten Sie feiern?

Wie könnten wir diese Zeit zu einer ganz besonderen für uns machen? Wie schaffen wir Besinnlichkeit und eine friedliche Auszeit? Nur darüber nachzudenken und zu wünschen wird nicht ganz reichen. Aber was Sie aktiv dafür tun, wird eine Menge bewirken. Wenn Sie zu dem Schluss kommen sollten, dass es genug ist mit den faulen Kompromissen, ziehen Sie die Konsequenzen und feiern Sie wirklich nur mit den Menschen, an denen Ihnen etwas liegt und denen etwas an Ihnen liegt.

Seien Sie darauf gefasst, dass dies milde ausgedrückt für Überraschung sorgen wird und möglicherweise ordentlich Standfestigkeit von Ihrer Seite braucht. Die Chancen sind jedoch groß, dass es dann ein ganz besonderes Weihnachten wird. Oder Sie stellen vielleicht auch fest, dass Sie nächstes Jahr dann doch wieder mit allen feiern wollen. Wer weiß. 

Wenn Sie hingegen sagen, nein, das geht leider nicht, Kompromisse gehören dazu, schauen Sie mal, mit welcher Haltung Sie dann zu einem Fest gehen, von dem Sie wissen, dass Sie Leuten begegnen werden, die Sie nicht so gerne mögen, und beschließen Sie im Vorhinein, dass Sie das Beste daraus machen werden. Wenn wir uns schon vorher Gedanken machen, wie schrecklich das alles werden wird, wird es das sehr wahrscheinlich auch. Wenn wir hingegen offen in solche Situationen gehen, vielleicht mit dem Gedanken "mal schauen wie es diesmal wird", könnte es tatsächlich mal anders werden.

Hilfreich sind hier auch überraschende, inspirierende  Fragen, die Sie sich im Vorhinein überlegen könnten und die den Unterhaltungen möglicherweise mal eine andere Richtung geben. Oft entwicklen sich daraus die allerschönsten Gespräche, die noch lange nachklingen.

Verschenken Sie sich

Viele Menschen glauben außerdem immer noch, dass jede Menge (materielle) Geschenke unbedingt zu Weihnachten dazugehören. Aber wenn Sie sich mal in Ihrem eigenen Haushalt umschauen: Wie viele nie getragene Kleider stapeln sich in Ihrem Schrank, wie viele ungenutzte Gegenstände stehen herum und nehmen Platz weg? Dinge, die Sie nicht brauchen, aber auch irgendwie nicht weggeben wollen, weil es ja Geschenke waren. Sicherlich stimmen Sie mir zu, dass dies nicht unbedingt zur Besinnlichkeit beiträgt. Wie wäre es, wenn wir stattdessen das Kostbarste verschenken, was wir haben, nämlich unsere Zeit, uns selbst?

Zum Beispiel so: Gehen Sie mit der kompletten Familie auf Weihnachstfeiern und -märkte. Das mag erst mal anstrengend klingen, aber wie wäre es, wenn Sie sich dieses Jahr einfach raussuchen, wohin Sie am liebsten gehen möchten?

Wahrscheinlich gibt es ein paar Pflichtveranstaltungen, die Sie nicht umgehen können, aber versuchen Sie doch mal, sich so weit als möglich aus den Pflichten rauszunehmen und nach dem Lustprinzip zusammen mit Ihrer Partnerin, Ihrem Partner und den Kindern zu entscheiden. Wo sind die schönsten Märkte? Vielleicht lohnt es sich auch mal ein wenig weiter zu fahren? Vielleicht auf einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt? Fragen Sie vor allem Ihre Kinder, was sie an Weihnachten gerne mögen und was weniger, denn wenn die Kleinen Spaß haben, haben wir umso mehr. Und vielleicht mögen Sie ja eine kleine Weihnachtsfeier bei sich zu Hause veranstalten und die liebsten Menschen um sich zu versammeln, um einfach nur zusammen zu sein und um Ihrer Dankbarkeit und Zuneigung Ausdruck zu geben.

Kommen Sie nach Hause

Weihnachten ist vor allen Dingen das Fest des Nachhausekommens. Selbst als Erwachsene, die selbst Familie haben, fahren wir oft zu Weihnachten „nach Hause“ um im Heim der Eltern oder Schwiegereltern zu feiern. Letztendlich entscheiden Sie, was für Sie zu Hause bedeutet, ob Sie zu Familie oder Verwandten fahren, oder ob Sie selbst einladen. Auch hier wäre mein Tipp: Gestalten Sie es so, wie zu Hause für Sie sein soll. Und wenn das bedeutet, dass Sie Heiligabend vielleicht erst einmal ganz für sich mit Ihrem Liebsten sein wollen, tun Sie das unbedingt! Wenn Sie Kinder haben, mögen Sie vielleicht am Heiligabend erst mal nur mit ihnen feiern. Erlauben Sie sich, die Tante erst zum Ersten oder Zweiten Weihnachtsfeiertag zu sehen oder gar erst zwischen den Jahren.

Es ist Ihr Leben, Sie entscheiden, mit wem Sie es verbringen.

Ganz besonders, wenn Sie Kinder haben, oder die Möglichkeit haben, Weihnachten mit Kindern zu verbringen, lassen Sie sich animieren und spielen Sie mit Ihnen nach Herzenslust. Vielleicht hat Ihr Sohn eine Eisenbahn oder eine Rennbahn, die Ihr Vaterherz ebenfalls höher schlagen lässt? Ihre Tochter ist eine Pferdenärrin? Wie wäre es mit einem ausgedehnten Mutter-Tochter-Weihnachtsausritt? Ihr Neffe ist eine begeisterter Kinogänger? Lassen Sie sich zusammen in andere Welten entführen; zu Weihnachten laufen die schönsten Filme und sie schaffen gemeinsame Erinnerungen.

Nach Hause kommen ist nichts anderes als bei sich selbst ankommen. Nehmen Sie sich richtig bewusst viel Zeit für völliges Ungestörtsein und in den Moment abtauchen, sowohl alleine als auch im Miteinander. Wenn Sie meinen Blog schon manchmal gelesen haben, wissen Sie, dass dies mein immer wiederkehrender Rat ist: Finden Sie Inseln der Ruhe und der Achtsamkeit auch im Alltag, jeden Tag und wenn es nur wenige Minuten sind. In der wunderbaren Zeit zwischen den Jahren können wir das richtiggehend zelebrieren und auskosten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine fröhliche Adventszeit,

herzlichst, Ihr Uwe Pettenberg

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