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Der Profi-Coach
17. März 2017

Warum wir Wichtiges immer wieder aufschieben und wie Sie doch ins Tun kommen

"Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen" – leichter gesagt als getan! Denn oftmals schieben wir wahre Berge vor uns her. Je größer diese werden, desto schlimmer wird die Aufschieberitis... Uwe Pettenberg rät: Betrachten Sie immer nur den einzelnen Tag. Dann fallen auch große Vorhaben auf einmal ganz leicht.

Ursachen für Aufschieberitis: Zu große Ziele

Dass wir Dinge aufschieben, ist zunächst einmal menschlich. Manchmal wird es sogar als notwendige Barriere erklärt, bevor es zu Wachstum und Entwicklung kommen kann. Auf Dauer jedoch hat das Aufschieben eine lähmende, schwächende Wirkung auf unser Leben.

Aufschieberitis hält uns davon ab, Aufgaben, die getan werden müssen, zu Ende zu bringen, ob sie nun wichtig sind oder nicht. Dazu gehört Saubermachen genauso wie unsere Steuererklärung oder das spannende neue Businessprojekt.

In meinem letzten Blogbeitrag ging es um unsere guten Vorsätze und dass es neben dem Verständnis und einer klaren Begründung auch einen guten Plan braucht.

Die Folgen von Aufschieberitis

Um Aufschieberitis im Kern zu verstehen, können wir uns vorstellen, welch belastende Auswirkungen sie zum Beispiel auf unsere Finanzen haben kann. Wenn wir monatliche oder regelmäßig anstehende Zahlungen vertrödeln, kann das ganz schnell von einem kleinen zu einem großen Schuldenberg anwachsen, den wir irgendwann nicht mehr bewältigen können und der uns kreditunwürdig macht.

Hier braucht es ein Umdenken unsererseits (heutzutage auch gerne eine „Veränderung unseres Mindsets“ genannt). Und die spannende Frage ist natürlich: Wie kann das gehen? Hier liegt der Schlüssel wiederum darin, dass wir verstehen, was uns triggert und was die Auslöser sind, dass wir ein Vorhaben oder eine Aufgabe immer weiter vor uns herschieben. 

Unüberschaubare Vorhaben

Oft verschleppen wir anstehende Aufgaben, weil die Größe unseres Vorhabens unser menschliches Begreifen geradezu überwältigt. Selbst klar definierte Ziele können dann zu einer Riesenherausforderung werden.

Was sich nach meiner Erfahrung sehr gut bewährt, ist die Politik der kleinen Schritte. Wenn wir ein anstehendes Projekt in übersichtliche Abschnitte unterteilen und handliche Portionen festlegen, ist der Schritt zur Ausführung schon fast wie von selbst getan. Eine Strategie, die leicht umzusetzen ist, bringt auch leichter messbare Erfolge.

Nur ein einziger Tag

Mein Rat hier: Nehmen Sie sich nur die nächsten 24 Stunden vor. Also lediglich einen Tag. Das ist ein überschaubarer Abschnitt, um Ziele aufzusplitten und die notwendigen Details in Angriff zu nehmen, um sie zu realisieren. So mindern Sie nicht nur den Stress, den Ärger und die Verwirrung, welche Langzeitplanung stiften kann; diese Vorgehensweise stärkt unsere tägliche Produktivität und lässt uns unsere Ziele leichter erreichen, ganz egal, ob es kleine oder große Vorhaben sind.

Nehmen wir beispielsweise an, Sie wollten einen Plan machen, um innerhalb von zwei Monaten eine bestimmte Anzahl an Kilos abzunehmen. Für die ersten 24 Stunden setzen Sie sich nun zum Ziel, so gesund wie möglich zu essen und sich soviel wie möglich zu bewegen. Und das wiederholen Sie jeden Tag aufs Neue. Sie tun Ihr Möglichstes und Bestes immer nur für die nächsten 24 Stunden, zwei Monate lang.

Ein schönes Ritual am Ende eines jeden Tages ist es, zu reflektieren, was Sie alles geschafft haben und sich auf den nächsten Tag auszurichten – ohne jemals an das Ende der zwei Monate zu denken! Vielleicht mögen Sie das in einem schönen Buch schriftlich festhalten; was wir aufschreiben, hat eine noch intensivere Wirkung auf unser Unterbewusstsein. Es führt uns unseren Erfolg schwarz auf weis vor Augen, und auch das unterstützt das Dranbleiben.

Die Ursache für Aufschieberitis aufheben

Diese Strategie kann auf entspannte, leichte Art und Weise zu sehr viel Erfolg führen und lässt uns spielerisch eine Fülle neuer Gewohnheiten entwickeln. Das Überwältigende großer Langezeitprojekte ist kein Thema mehr, stattdessen können klare Denkprozesse beibehalten und unsere tägliche Produktivität gesteigert werden. Nur für 24 Stunden denken, nimmt den Druck und geht damit konsequent an die eigentliche Ursache für Aufschieberitis und Zweifel.

Ganz ohne Disziplin geht es natürlich nicht! Bleiben Sie bei der von Ihnen entwickelten Struktur und halten Sie Ihren Fokus innerhalb jeder 24 Stunden-Einheit. Machen Sie die Ziele ganz konkret und messbar – und auch hier gilt, lieber kleine Schritte als zu große, damit Sie die Lust nicht verlieren. Jedes Vorhaben können wir in klares, freudvolles, dankbares Tun verwandeln: Wenn wir jeden Tag so gestalten und leben, als wäre es der letzte.

In diesem Sinne!

Herzlichst,

Ihr Uwe Pettenberg

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