Der Profi-Coach

Wie Sie entspannter den Tag beginnen

Von Uwe Pettenberg
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Ausgeschlafene Frau

Profi-Coach Uwe Pettenberg stellt Ihnen neun Gewohnheiten vor, mit denen Ihr Morgen deutlich stressfreier verläuft. Dafür müssen Sie noch nicht einmal früher aufstehen!

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Geht es bei Ihnen morgens gerne etwas chaotisch zu? Haben Sie das Gefühl, dass Sie viel tun, es Ihnen aber an Zeit, Unterstützung und Leichtigkeit fehlt? Dann habe ich heute ein paar Tipps für Sie, wie Sie leichter in den Tag starten, so dass Sie diesen dann auch in Freude leben können und am Abend nicht länger das Gefühl haben, viel getan aber wenig erreicht zu haben.

Diese neun Gewohnheiten können Ihre Belastbarkeit und Wohlbefinden stärken:

Sorgen Sie für Ihren Flüssigkeitshaushalt

Trinken, trinken, trinken, am besten Wasser. Das mag wie eine Binsenweisheit klingen, tatsächlich trinken die meisten von uns viel zu wenig, ganz besonders morgens. Überlegen Sie mal ganz kurz – trinken Sie mindestens ein Glas Wasser zu jeder Tasse Kaffee, die Sie in der Frühe zu sich nehmen? Wenn ja, wunderbar! Wenn nein, gewöhnen Sie es sich an. Übrigens auch wenn Sie Tee trinken. Sie werden den Unterschied sofort spüren. Noch besser wäre es, den Tag mit heißem Wasser zu beginnen, vielleicht mit einem Spritzer Zitrone, jetzt in der kälter werdenden Jahreszeit auch mit Ingwer. Das reinigt und wärmt von innen, Ihr Lymph- und Ihr Verdauungssystem werden es Ihnen danken.

Bringen Sie Bewegung ins Spiel

Auch dies ist längst wissenschaftlich nachgewiesen: Bewegung verbessert unseren Blutfluss, unsere Muskeln bleiben beweglich und flexibel. Ob Sie eine Runde mit dem Hund gehen, die Kinder zu Fuß in den Kindergarten begleiten, mit dem Rad zur Arbeit fahren, oder vielleicht sogar sanftes Training in Form von Gymnastik oder Yoga am Morgen einbauen – alles unterstützt Ihr Wohlbefinden.

Machen Sie’s mit Musik

Wenn wir Musik hören, schüttet unser Gehirn Glückhormone aus und stimuliert sprichwörtlich eine „Wohlfühlerfahrung“. Musik hat eine ganz unmittelbare Wirkung auf unsere Laune und unsere Stimmung. Bei welcher Filmmusik kommen Ihnen die Tränen? Bei welchem Hit zuckt es Ihnen sofort in den Beinen? Welche Band, welcher Interpret bringt Sie in höhere Sphären?

Lächeln Sie

Ganz im Ernst! Lächeln ist nicht nur ansteckend, es aktiviert auch einen Cocktail aus Dopamin, Serotonin und Endorphinen, welcher Stress reduziert, den Blutdruck senkt und sozusagen für eine Miniglücksparty in Ihrem Gehirn sorgt. Und das so oft Sie wollen! Lässt Sie das nicht lächeln?

Meditieren Sie

Starten Sie mit fünf bis zehn Minuten wenn Sie noch neu in diesem Bereich sind, suchen Sie sich einen Platz, an dem Sie ungestört sind, konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem und beobachten einfach nur was ist. Was auch immer auftaucht ist in Ordnung. Meditieren verlangsamt unseren Alterungsprozess, hilft uns den Fokus auf das Wesentlich zu gewinnen und zu halten, unser Herz-Kreislaufsystem werden ausbalanciert, und wir werden belastbarer und glücklicher, um nur einige der vielen Wohltaten zu nennen, die uns Meditation schenkt.

Seien Sie dankbar

Es ist nicht das erste Mal, dass ich das hier schreibe, ich denke wir können es uns nicht oft genug klar mache: Dankbarkeit ist wahrscheinlich der größte Turbo für Zufriedenheit und Glück. Ein dankbarer Geist erhöht nachweislich unser Selbstwertgefühl, unsere mentale Stärke und körperliche Gesundheit. Wenn wir dankbar sind, können wir nicht unglücklich sein, so einfach ist das. Welche drei Dinge fallen Ihnen sofort ein, für die Sie dankbar sind?

Räumen Sie auf

Tägliche kleine Routineaufräumarbeiten haben eine unmittelbare Wirkung auf unsere größeren Ziele. Wenn die Kleider vom Fußboden genommen, das Bett gemacht, der Müll weggebracht und die Küche aufgeräumt sind, werden Sie mehr mentale Klarheit und verstärkten kreativen Flow erleben. Die äußere Ordnung schafft innere Ordnung.

Überarbeiten Sie nochmal Ihre heutige To do Liste

Halten Sie die Liste kurz, Qualität kommt vor Quantität. Beginnen Sie mit dem schwierigsten bzw. schlimmsten zuerst, aber überlegen Sie genau: Was ist wirklich wichtig? Steht auch etwas darauf, das Ihr Herz zum Singen bringt? Bei manchen Menschen ist es genau umgekehrt, sie beginnen lieber mit dem, was Ihnen am meisten am Herzen liegt, dann fallen die Pflichtaufgaben anschließend leichter. Und erlauben Sie sich nach jeder Aufgabe, die Sie erledigt haben eine 15 minütige Pause, in der Sie frische Luft schnappen, kurz um den Block laufen, ein bisschen tagträumen, etwas trinken.

Schreiben Sie sich eine Affirmation für jeden Tag

Geben Sie Ihrem Tag ein Motto und schreiben Sie es auf. Das könnte zum Beispiel sein: „Heute darf es einfach sein.“ „Heute lebe ich Klarheit.“ „Heute gehe ich den Weg der Freude.“ „Heute bin ich dankbar.“

In diesem Sinne, mögen Ihre Tage in Leichtigkeit beginnen und gelebt sein,

herzlichst,

Ihr Uwe Pettenberg

 

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