Die Getränkeprüferin

Smoothies: So finden Sie den richtigen Mixer

Von Nicole Oschwald
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

Mit den Tipps vom SGS Institut Fresenius kaufen Sie sich den richtigen Mixer für gesunde Smoothies!

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In der kalten Jahreszeit schwören viele auf selbstgemachte Vitaminbomben. Frisch zubereitete Smoothies sollen das Immunsystem ankurbeln und den Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Bei der Herstellung der gesunden Säfte kommt es allerdings auf die richtige Küchenmaschine an. Denn nur mit dem richtigen Mixer gelingen die Frucht-Cocktails, sind Smoothie-Experten überzeugt. Doch woran lassen sich gute Geräte erkennen?

Wer einen neuen Smoothie-Maker kauft, kann zwischen unzähligen Modellen wählen. Der wichtigste Tipp klingt einfach, ist aber für die richtige Auswahl entscheidend: Überlegen Sie sich vorab, wofür der Mixer zum Einsatz kommen soll. Wer beispielsweise Nüsse zerkleinern oder Eis crushen möchte, braucht eine hohe Drehzahl und ein stabiles Gefäß. Wer Suppen püriert, sollte vorab nachschauen, dass heiße Lebensmittel in den Aufsatzbecher dürfen.

Werfen Sie zudem einen genauen Blick in die Bedienungsanleitung des Herstellers. Hier verstecken sich wertvolle Hinweise zur Funktionalität des Gerätes. Manche Mixer dürfen beispielsweise maximal eine Minute lang laufen. Oft ist das zu wenig. Werden sie länger betrieben, droht das Gerät zu überhitzen. Das ist nicht nur gefährlich, sondern verkürzt auch die Lebensdauer des Küchenhelfers.

Auf Sicherheitsrisiken achten

Überhaupt sind Fragen der Produktsicherheit für uns als Prüfinstitut ein wichtiges Anliegen. Hierauf sollten Sie als Konsument ebenfalls ein Augenmerk legen. So sind beispielsweise Mixer mit Leistungen über 1.500 Watt oftmals recht laut. Sie lärmen teilweise mit bis zu 90 Dezibel, was einem vorbeifahrenden Lastwagen entspricht. Da man bei der Bedienung unmittelbar neben dem Gerät steht, sollte ein guter Mixer leise arbeiten.

Zudem sollte ein Mixer bei geöffnetem Deckel automatisch abschalten beziehungsweise gar nicht erst angehen. Gerade wenn Kinder im Haushalt sind, besteht andernfalls ein hohes Verletzungsrisiko.

Prüfsiegel geben Orientierung

85 Prozent der deutschen Verbraucher lassen sich beim Kauf von elektrischen Haushaltsgeräten von Prüf- und Gütesiegeln leiten. Das haben wir kürzlich in einer repräsentativen Befragung herausgefunden. In keiner anderen Warengruppe haben Gütezeichen eine größere Bedeutung.

Prüfsiegel können tatsächlich eine Entscheidungshilfe sein. Doch achten Sie bitte auf die richtigen Symbole. Die bekannte CE-Kennzeichnung ist beispielsweise kein Prüfsiegel im eigentlichen Sinn. Dahinter steht in aller Regel keine Prüfung durch eine unabhängige Kontrollstelle. Vielmehr versichert der Hersteller damit lediglich in Form einer Eigenerklärung die Einhaltung geltender Anforderungen. Die CE-Kennzeichnung selbst ist somit kein Qualitäts- oder Gütesiegel, sondern eher ein Verwaltungszeichen.

Empfehlenswert ist dagegen beispielsweise das GS-Zeichen, das für geprüfte Sicherheit und eine umfangreiche Kontrolle durch ein unabhängiges Prüflabor steht. Und auch für unser eigenes Siegel – SGS-TÜV Saar „Geprüftes Produkt“ – müssen Elektrogeräte strenge Prüfungen überstehen. Es wird dabei ihre Gebrauchstauglichkeit getestet, nach unerwünschten Schadstoffen gesucht und die Sicherheit kontrolliert.

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Über den Autor dieses Beitrags

Gisbert Lemke arbeitet bei SGS Institut Fresenius als International Sales Manager. Er berät Kunden zu Sicherheitstests und Qualitätskontrollen bei elektrischen Geräten, wie Küchenhelfern, Unterhaltungselektronik oder Werkzeug. Die zitierte SGS-Verbraucherstudie 2016 basiert auf einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage zum Einkaufsverhalten der Deutschen. Der komplette Berichtsband kann kostenfrei angefordert werden; per E-Mail an de.verbraucherstudie@sgs.com oder unter www.sgsgroup.de/produktsicherheit.

 

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