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30 Tage Paleo-Ernährung Welche Lebensmittel gehören in die Paleo-Diät?

Gemüse auf Tellern

Die Nahrungsmittelauswahl, die euch während der Steinzeiternährung zur Verfügung steht, ist immer abhängig von eurer eignen Einstellung. Wie streng wollt ihr mit euch sein? Wollt ihr wirklich auf alles verzichten?

Oder doch einige Lebensmittel in euren Speiseplan integrieren, auf die ihr partout nicht verzichten könnt (zum Beispiel Kaffee?)

Gemüse und Wurzeln

Grünzeug bildet die Grundlage in der Paleoernährung. Am besten natürlich aus dem eigenen Anbau. Grundsätzlich könnt ihr beim Gemüse ordentlich zugreifen und euch satt essen. Allerdings solltet ihr stärkehaltige Gemüsesorten wie Kartoffel oder Kürbis nur in Maßen essen.

Hier einige Gemüsesorten, die ihr bedenkenlos essen könnt (die Liste ist noch viel länger):

  • Artischocken, Blumenkohl, Brokkoli, Chinakohl, Eisbergsalat, Endivie, Feldsalat, Fenchel, Grühnkohl, Gurken, Karotten, Kohlrabi, Kopfsalat, Tomaten...

Obst und Früchte

Früchte sind in kleinen Mengen erlaubt. Denn viele Obstsorten schmecken nicht nur herrlich süß, sondern enthalten oft auch eine ordentliche Portion Fruchtzucker. Daher lieber auf zuckerärmere Früchte (zum Beispiel Beeren) zurückgreifen. Genauso solltet ihr versuchen Früchte öfters regional und saisonal einzukaufen (also bitte keine Erdbeeren im Winter!).

Hier einige Obstsorten, die für die Paleoernährung geeignet sind:

  • Avocado, Rhabarber, Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren, Holunderbeeren, Wassermelone, Stachelbeere, Zwetschgen...

Fleisch, Meeresfrüchte und Eier

Fleisch hat in der Paleodiät einen hohen Stellenwert. Im Grunde genommen gibt es kein Fleisch, das hier nicht gegessen werden kann.

Wichtig ist jedoch, dass ihr Fleisch von gesunden und grasgefütterten Tieren kauft (das ist natürlich kostspieliger, aber definitiv auch qualitativ hochwertiger). Finger weg von verarbeitetem Fleisch. Also werden Würstchen und HotDogs, genauso wie bereits gewürzte oder marinierte Fleischprodukte vom Speiseplan gestrichen.

Auch Meeresfrüchte sind, genauso wie Fleisch, eine wichtige Nahrungsgruppe auf dem Paleo-Speiseplan. Auch hier gilt es Zuchtfisch und Massentierhaltung zu vermeiden und auf Siegel (zum Beispiel MSC) zu achten. Auch bei den Eiern solltet ihr darauf achten, dass ihr ausschließlich Eier von "glücklichen Hühnern" esst (vielleicht auch von einem lokalen Eierbauern).

Hier eine beispielhafte Auswahl, welche Fleisch- und Fischsorten ihr einkaufen könnt:

  • Ente, Forelle, Garnelen, Hering, Huhn, Jakobsmuscheln, Kabeljau, Kalb, Kaninchen, Karpfen, Rind, Lachs

Öle & Fette

Fett macht nicht fett. Zumindest nicht wenn man es maßvoll verwendet. Denn Fett ist nicht nur Geschmacksträger, sondern auch dafür verantwortlich, dass unser Körper bestimmte Vitamine aufnehmen kann. Allerdings solltet ihr darauf achten, welche Art von Fett ihr einsetzt.

Folgende Fette könnt ihr in eurer Paleo-Diät zu euch nehmen:

  • Ghee, Kokosöl, Nussöle (zum Beispiel Walnuss-Öl), Olivenöl (Nativ, kaltgepresst), Sesam-Öl (kaltgepresst)

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