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5 Gründe, warum du trotz Diät nicht abnimmst

Von Oona Mathys
Aktualisiert am 06. Sep. 2018

Abnehmen ist ein echter Knochenjob. Und obwohl wir uns Süßes und Fettiges verbieten, Kohlenhydrate weglassen und regelmäßig ins Fitnessstudio gehen, nehmen wir einfach nicht ab. Welche fünf Gründe dafür verantwortlich sein können und wie Abnehmen zum Erfolg wird, erfährst du in diesem Blogbeitrag!

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Diäten sind hart. Wir verbieten uns Schokolade und Chips, wählen beim Essen mit Freunden den Salat statt der Pizza und gehen zusätzlich noch zum Sport, um überschüssige Kalorien zu verbrennen.

Dabei ist es egal, welches Diät-Prinzip wir verfolgen. Low-Carb, High-Fat, Schlank im Schlaf – die meisten Diäten basieren auf einem simplen Prinzip: Wir müssen mehr Kalorien verbrennen als wir zu uns nehmen.

Leider ist die Realität oft deutlich komplizierter. Denn obwohl wir alles dafür tun, um endlich wieder in die Lieblingsjeans zu passen oder uns für den Sommerurlaub vorzubereiten, sehen wir nicht den gewünschten Erfolg. Trotz Diät tut sich nichts auf der Waage.

Das ist nicht nur unglaublich frustrierend, sondern sorgt auch dafür, dass unsere Motivation einen ordentlichen Knacks bekommt und kann im schlimmsten Fall sogar dazu führen, dass wir die Diät einfach abbrechen.

Oft stellen wir uns dann die Frage: Was machen ich falsch? Wo ist der Fehler? Warum nehme ich nicht ab?

Die Gründe dafür sind meist so einfach wie das Prinzip des Abnehmens selbst. Allerdings ist es oft schwieriger, sie im Alltag zu entdecken und sie im zweiten Schritt zu vermeiden. Da ich selber schon einige Diäten und Misserfolge hinter mir habe, möchte ich mit euch in diesem Blog meine Top 5 fünf der Stolperfallen beim Abnehmen teilen.

Du unterschätzt den Kaloriengehalt von Lebensmitteln

Hier mal ein Müsliriegel, da mal ein belegtes Brötchen und als Snack noch eine Tüte Nüsse – im Grunde genommen sind das alle gesunde Lebensmittel. Aber oft vergessen wir, wie viele Kalorien wirklich in den einzelnen Produkten stecken.

Auch wenn Studentenfutter gesunde Fettsäuren und wichtige Mineralstoffe liefert, knackt eine Packung (100 Gramm) locker die 400 Kalorien. Das Problem ist, dass viele dieser vermeintlichen „Snacks“ uns nicht wirklich satt machen. Das heißt im Klartext: Wir haben zusätzliche Kalorien auf dem Konto, die uns aber nicht daran hindern unsere Hauptmahlzeiten zu essen.

Diese kleinen Zwischenmahlzeiten summieren sich über den Tag und können dazu führen, dass wir trotz strikter Low-Carb-Ernährung kein Gramm abnehmen.

Mein Tipp

Snacks so gut es geht reduzieren. Denn zwischen den Hauptmahlzeiten arbeitet euer Stoffwechsel. Wer absolut nicht verzichten kann, sollte sich ein kleines „Notfall-Snackpaket“ zusammenstellen.

Ich nehme zum Beispiel fast immer eine Lunchbox mit verschiedenen Gemüsesorten, hartgekochten Eiern und einer Handvoll (!) Mandeln mit. So komme ich nicht in Versuchung, mir ungesunde Snacks unterwegs zu kaufen, und habe durch die Portionierung einen genauen Überblick, wie viel ich wirklich esse.

Du isst zu viel zwischendurch

Mal ehrlich: Wie oft geht ihr täglich an euren Kühlschrank, steht vor der offenen Tür und überlegt was ihr noch mal kurz zwischendurch essen könntet?

Bei mir passiert das mindestens dreimal am Tag. Statt etwas Richtiges zu essen, nehmen wir uns lieber hier zwei Scheiben Käse und da noch ein bisschen von dem Essen vom Vortag. Beim Kochen esse ich meist so viel nebenher, dass ich am Ende gar keinen Hunger mehr auf das eigentliche Gericht habe.

Während wir uns beim Frühstück, Mittag oder Abendbrot an den Tisch setzen und wirklich bewusst essen, nehmen wir die meisten Snacks zwischendurch nicht richtig wahr.

Und obwohl wir am Abend einen Salat zubereiten, haben wir tagsüber schon den Kaloriengehalt einer großen Margherita-Pizza gesnackt.  Wenn wir dann auf die Waage steigen, wundern wir uns, dass wir kein Gramm abgenommen haben, obwohl unsere Ernährung bis auf ein paar kleinere Zwischenmahlzeiten absolut diätkonform war.

Mein Tipp

Zwischenmahlzeiten planen oder ein striktes Snackverbot verhängen. Mir persönlich fällt es leichter, komplett auf Snacks zu verzichten, als zu versuchen „weniger“ zu snacken.

Aber das ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Alternativ könnt ihr auch ein Tagebuch führen, in das ihr eure geplanten und ungeplanten Snacks eintragt. Meistens realisiert man erst, wie viel man zwischendurch gegessen hat, wenn man es schwarz auf weiß vor sich sieht.

Diese Dokumentation kann auch dabei helfen zu entschlüsseln, wann und warum ihr besonders viel snackt. Ich persönlich öffne sowohl in Stresssituationen als auch aus reiner Langeweile die Kühlschranktür.

Du isst zu viel Obst

„Kind, iss mehr Obst!“ habe ich früher immer zu hören bekommen. Klar, Obst ist gesund, liefert wichtige Vitamine und eine Handvoll Trauben ist definitiv eine bessere Alternative als eine Handvoll M&Ms. Das wusste auch Oma schon.

Allerdings enthalten viele Obstsorten wie Mangos oder Feigen neben Nährstoffen auch eine ordentliche Portion Zucker. 16 Gramm stecken in 100 Gramm Trauben.

Zwar galt Fruchtzucker lange als gesündere Variante des Haushaltszuckers, dem Körper ist es im Endeffekt jedoch egal, ob er den Zucker jetzt in Form einer Frucht oder einem Schokoriegel zugeführt bekommt.

Natürlich bedeutet das nicht automatisch, dass Schokolade und Früchte gleich gesund sind – ein hoher Verzehr von Früchten kann allerdings dazu führen, dass ihr trotz einer Diät nicht abnehmt.

Wer also täglich mehrere Portionen zuckerhaltiger Früchte isst, dem bringt auch das strengste Süßigkeitenverbot am Ende leider nichts. Das gilt übrigens auch für Smoothies.

Denn damit die auch richtig lecker schmecken, bestehen sie überwiegend aus süßen Früchten. Zwar sind Smoothies ein absolutes Trend-Getränk, machen uns leider auf lange Sicht nicht wirklich satt, obwohl sie die Kalorien einer Zwischenmahlzeit (circa 250 kcal je nach Sorte) enthalten.

Mein Tipp

Wenn ihr so wie ich absolut nicht auf Obst verzichten könnt, versucht während euer Diät auf zuckerarme Früchte zurückzugreifen. Himbeeren, Brombeeren, aber auch Erdbeeren sind mit maximal fünf Gramm Zucker eine tolle Alternative.

Bei Smoothies gilt: Lieber selber machen! Dann wisst ihr, was wirklich drin ist, und habt die Möglichkeit das Rezept individuell anpassen.

Statt einem reinen Fruchtsmoothie könnt ihr zum Beispiel etwas Babyspinat hinzufügen um euch langsam an den Geschmack von Gemüse im Smoothie zu gewöhnen. Ich verspreche euch, dass man den Spinat kein bisschen schmeckt.

Ein tolle Rezepte für Gemüsesmoothie mit Spinat gibt es hier:

Du nimmst zu viel Protein zu dir

Proteinpulver, Proteincookies, Proteinpfannkuchen. Eiweiß ist mittlerweile fast zum Allheilmittel geworden. Kaum enthält ein Produkt überdurchschnittlich viel Protein, bekommt es die Legitimation, unbegrenzt gegessen zu werden.

Das stimmt leider nur fast. Natürlich trägt Protein erwiesenermaßen dazu bei, dass der Körper mehr Fett verbrennt.

Denn bei einer eiweißreichen und kohlenhydratarmen Diät kann unser Stoffwechsel nicht auf den über die Nahrung aufgenommen Zucker zurückgreifen, sondern muss das gespeicherte Fett in Energie umwandeln.

Dadurch nehmen wir ab. Zudem sorgt eine eiweißreiche Ernährung dafür, dass unser Sättigungsgefühl länger anhält und wir allgemein weniger essen. Und jetzt kommt das große ABER: Denn obwohl Protein gesund und wichtig für uns ist, heißt das nicht, dass wir davon so viel essen können wie wir wollen.

Überschüssige Energie wandelt der Körper in Fett um. Das bedeutet: Wenn wir mehr Eiweiß essen, als unser Körper braucht, passiert das Gleiche wie mit den Kohlenhydraten. Unser Körper speichert die Energie für magere Zeiten.

So kann es sein, dass wir trotz einer super Low-Carb-Diät und einer tollen Proteinversorgung trotzdem keine Erfolge sehen.

Mein Tipp

Finger weg von Eiweißprodukten! Solange ihr keine Hochleistungssportler seid und täglich fünfzehn Kilometer lauft, solltet ihr kein Problem damit haben euren Proteinbedarf über die Ernährung zu decken.

Für euren Abnehmerfolg empfehle ich euch, auf eiweißhaltige Mahlzeiten zu setzen, aber zusätzliche Proteinriegel und -pulver zu meiden. Um sicherzugehen, wie viel Eiweiß ihr wirklich braucht, könnt ihr euren Bedarf auch ganz einfach ausrechnen.

Die Formel dazu findet ihr hier

Du trinkst zu viel Alkohol

Ein Gläschen in Ehren...“ Ich bin ein absoluter Biertrinker-Typ. Mit Cocktails, Schnaps und Wein kann man mich jagen. Aber bei einem Bierchen ab und zu sage ich nicht Nein.

Allerdings kann uns Alkohol während einer Diät einen ganz schönen Strich durch die Rechnung machen.

Nicht nur, dass wir im leicht angeschwipsten Zustand schneller dazu neigen, unsere Ernährungsprinzipien über Bord zu werfen und uns nach der Party noch eine Portion Pommes reinzuziehen, alkoholische Getränke sind auch eine echte Kalorienbombe.

Denn ein Gramm Alkohol liefert 7 Kcal, dass ist fast so viel wie ein Gramm Fett (9 Kcal). Dazu kommen, dass Cocktails oft noch Fruchtsäfte oder zugesetzten Zucker enthalten. Das führt unter anderem zu einer verstärkten Insulinausschüttung im Blut und einem anschließenden sinkenden Insulinspiegel, der Heißhunger fördert (die Pommesgeschichte).

Mein Tipp

Wer schnelle Erfolge bei seiner Diät sehen will, sollte vielleicht einfach mal für ein paar Tage auf Hochprozentiges verzichten.

Wenn ihr auf das eine oder andere Gläschen nicht verzichten wollt, solltet ihr euch an Weißweinschorlen halten und zwischen den Drinks ordentlich Wasser trinken. Vielleicht habt ihr euch in dem einen oder anderen Punkt entdeckt und wisst jetzt endlich wo euer Abnehm-Problem liegt.

Fazit

Möglicherweise ist es auch eine Kombination aus den einzelnen Gründen – allerdings empfehle ich euch dann, eine Stolperfalle nach der anderen anzugehen. Sonst kann es schnell passieren, dass ihr die Motivation verliert und in alte Verhaltensmuster zurückfallt.

Ich wünsche euch viel Erfolg und einen guten Start in die neue Woche!

Eure Oona

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