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20. September 2016

Stückgut – unverpackt einkaufen

Von Jessica Bolewski

Wenn ich Müsli, Schokoriegel und Co. vernaschen möchte, muss ich mich meist zuerst durch einen Wust an Verpackungsmaterial kämpfen. Das ist nicht nur nervig, sondern führt auch zu jeder Menge unnötigem Müll. Dass das auch anders geht, zeigt jetzt das "Stückgut" in Hamburg: Statt "Gedöns" sollen dort regionale Produkte zum Selbstabfüllen angeboten werden.

Stückgut – unverpackt einkaufen
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Stückgut – unverpackt einkaufen

Ein Laden ganz ohne Verpackungsmüll: Was es in vielen deutschen Städten bereits gibt, sucht man in Hamburg bislang vergebens. Doch die Gründer von Stückgut – unverpackt einkaufen wollen das jetzt ändern. Im ersten Unverpackt-Laden der Hansestadt soll es ein Produktsortiment mit all den Waren geben, die im Alltag benötigt werden, nur eben ohne Einwegverpackungen.

Die Kunden bringen ihre eigenen Behälter, Gläser, Dosen oder Beutel mit, wiegen diese vorher und befüllen sie anschließend mit der gewünschten Menge der Ware. Auch Flüssigkeiten sollen im Stückgut angeboten werden, sodass sowohl die Olivenölflasche als auch der Seifenspender fürs Bad ganz einfach nachgefüllt werden können. Die Produkte sind vorwiegend bio, regional und werden fair gehandelt.

Das Stückgut-Team

Gegen den Verpackungswahnsinn

"Beim Einkaufen ärgere ich mich jedes Mal wieder über die eingeschweißten Gurken und den sonstigen Verpackungswahnsinn. Das wollen wir mit Stückgut jetzt ändern", erklärt Insa Dehne, eine von insgesamt vier Gründern. Die Betriebswirtin kümmert sich bei Stückgut um die Auswahl der Lieferanten und stellt sicher, dass auch die Produkte weitgehend ohne Verpackung angeliefert werden.

Geschäftsführerin Sonja Schelbach will mit Stückgut zeigen, wie einfach Unverpackt-Einkaufen sein kann: "Müll vermeiden ist Umwelt- und Ressourcenschutz. Mit einem Unverpackt-Laden können wir es vielen Menschen ermöglichen, einen kleinen Beitrag zu leisten."

Crowdfunding-Kampagne

Damit auch in Hamburg hochwertige Produkte unverpackt gekauft werden können, sucht das Gründer-Team derzeit noch nach einer geeigneten Ladenfläche. Für die Startfinanzierung müssen sie insgesamt 45.000 Euro sammeln – und hoffen auf reichlich Unterstützung mithilfe einer Crowdfunding-Kamapgne. Auch Sie können das Stückgut bis zum 16. Oktober 2016 bei seiner Realisierung finanziell unterstützen:

Zur Kampagne ►


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Bisherige Kommentare

 
Interessant wäre, wie dort die Preise - im Vergleich mit abgepackter Ware vergleichbarer Qualität - gestaltet sind.

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