Grüne Beete Gartenblog

Der Gartenplan fürs neue Jahr

Von Annemarie Jungbluth
Aktualisiert am 19. Feb. 2021

Die Wintersonnenwende liegt hinter uns und die Tage werden wieder länger. Die neue Gartensaison will eröffnet werden! Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um das neue Gartenjahr zu planen. Denn mit einer guten Planung lassen sich Kräuter und Gemüse das ganze Jahr über frisch aus dem Garten genießen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Der Pflanzkalender: Wann kann ich was aussäen?
  2. DIY für eine Saatgutbox

Gerade für Garten-Neulinge ist es ratsam, zu Beginn eine grobe Vorstellung davon zu bekommen, wie der künftige Nutzgarten aussehen soll. Hilfreich ist es, sich vorab ein paar Fragen zu stellen, wie:

  • Wie viel Platz steht zur Bepflanzung zur Verfügung?
  • Will ich Hochbeete oder normale Beete?
  • Soll in Mischkultur oder Fruchtfolge (mind. 4 Beete werden benötigt, um jährlich durchzuwechseln) gepflanzt werden?
  • Welches Gemüse möchte ich anbauen?
  • Möchte ich einen separaten Kräutergarten?
  • Welche Obstbäume und Sträucher möchte ich pflanzen?

Ich benutze dafür gern eine Zeichnung und skizziere grob:

  • die Wege,
  • Grünflächen,
  • Bäume und Sträucher,
  • fest installierte Objekte wie Kompost, Regentonne, Wasseranschluss und natürlich
  • die Anzahl und Größe der Beete.

Mittlerweile gibt es auch viele Anbieter von Online-Gartenplanungs-Tools, die man kostenlos nutzen kann. Auf den Beeten notiere ich, welches Gemüse darin angepflanzt werden soll. Dafür ist es ratsam, sich vorab anzusehen, welche Pflanzen einander im Wachstum begünstigen und bei welchen Nachbarschaftsstreit vorprogrammiert ist.

Der Pflanzkalender: Wann kann ich was aussäen?

Mittlerweile türmen sich bei mir die Gartenbücher mit praktischen Aussaatkalendern und Tabellen für den Anbau mit Fruchtwechsel und Mischkultur. Nachdem ich festgelegt habe, welches Gemüse ich in diesem Jahr in meinem Garten pflanzen möchte, kann ich nun nachsehen, wann dafür die besten Aussaatzeiten sind.

DIY für eine Saatgutbox

Wer wie ich über hundert angefangene Samentüten verfügt, sollte diese vor der erneuten Aussaat nochmals kontrollieren: Sind die Samen noch haltbar und wurden sie richtig eingelagert? Ich bewahre diese praktisch in einem kleinen Karteikasten auf mit Registerkarten für die einzelnen Monate.

So lässt sich Monat für Monat abarbeiten, wann welche Pflanzen ausgesät oder eingepflanzt werden können. Noch fehlende Gemüsesamen werden vorerst mit leeren Karteikarten aufgefüllt und auf dem Einkaufszettel für den nächsten Besuch in der Gärtnerei notiert.

Süß und praktisch finde ich auch die Idee, in einer Art Gartentagebuch zu dokumentieren, wann welche Samen in die Erde gewandert sind. Hier lässt sich dann nachhalten, welche Sorten von besonders gutem Ernteerfolg gekrönt waren und welche vielleicht missglückt sind.

Weitere Ideen fürs neue Gartenjahr habe ich hier auf Pinterest gesammelt:

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