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Akne bei Erwachsenen

So bekommen Sie Hautprobleme in den Griff

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

Akne ist kein Phänomen, das mit Ende der Pubertät vorbei ist. Im Gegenteil: Bei Frauen, die in der Jugend nie Probleme hatten, beginnt die Haut oft mit Mitte 20 zu blühen. Woher diese „Akne Tarda“ kommt und was Sie dagegen tun können, lesen Sie hier.

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Mitesser, erweiterte Poren und entzündete, rote Pusteln sind ein Problem, mit dem nicht nur Jugendliche, sondern auch junge Frauen zu kämpfen haben. Die sogenannte „Akne Tarda“ (späte Akne) tritt gerade dann auf, wenn man im Beruf wichtige Karriereschritte macht oder es an die Familienplanung gehen soll. Unreine Haut ist da ein Faktor, der psychisch ungemein belasten kann.

Wer bei Akne vor allem an große, sprießende Pickel denkt, irrt: Akne kann ganz verschiedene Schweregrade haben, begonnen bei fettiger Haut bis hin zu Mitessern, Pickeln und Pusteln. Zugrunde liegt all diesen Erscheinungsformen eine Erkrankung der Talgdrüsen der Haut.

Wie entsteht Akne?

Grafik zur Entstehung von Akne

Schuld an der Entstehung von Akne sind unsere Talgdrüsen. Diese sollen eigentlich unsere Haut und Haare geschmeidig halten, indem Sie diese mit Fett versorgen. Bei Aknehaut produzieren diese Drüsen zu viel Talg: Haut und Haare werden fettiger.

Wird zu viel Talg produziert, dann können die Ausfuhrgänge der Talgdrüsen verstopfen. Es bilden sich Mitesser, medizinisch Komedonen, wie sie fast jeder von uns an Nase und Kinn hat. Das charakteristische schwarze Pünktchen auf dem Mitesser entsteht übrigens durch eine Reaktion des Talgs mit der Luft und durch Einlagerung des Hautfarbstoffes Melanin. Mitesser werden oft von Bakterien besiedelt, was zu schmerzhaften eitrigen Entzündungen führt. Dann spricht man von Papeln und Pusteln – die Haut „blüht“.

Die meisten von uns quetschen diese Papeln einfach aus. Doch entleert sich dadurch der Inhalt nicht nur nach außen, sondern auch in die benachbarte Haut – so kann sich die Entzündung ausweiten, und es kann zu Narben kommen, wenn die Entzündung abgeheilt ist. Die obere Hautschicht verhornt.

Warum bekommen auch Erwachsene Akne?

Dafür, dass die Haut auch im Erwachsenenalter keine Ruhe gibt, sind vor allem Hormone und Genetik verantwortlich, aber auch eine Reihe äußerer Einflüsse.

Oft ist für das Auftreten von Akne ein Überschuss männlicher Sexualhormone verantwortlich. Auch Frauen produzieren männliche Hormone, ebenso wie Männer weibliche. Während Testosteron, das wichtigste männliche Sexualhormon, die Akne begünstigt, mildern weibliche Östrogene – wie sie in der Pille eingesetzt werden – die Erkrankung. Dies erklärt, warum Akne vermehrt dann auftritt, wenn Frauen ihre Pille absetzen.

Auch Bakterien sowie Rauchen und Stress können Akne auslösen. Sind Kosmetika oder Medikamente der Auslöser, spricht man von einer komedogenen Wirkung dieser Mittel.

Ein wichtiger Faktor für das Sprießen der Pusteln ist das Knibbeln. Ob bewusst oder unbewusst, viele von uns fassen sich täglich viele Male ins Gesicht. Da Hände und Nägel nie klinisch rein sind, verteilt man Bakterien im Gesicht und fördert so Entzündungen.

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