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Live Smarter Blog der Techniker Krankenkasse
11. April 2017

Aphthen: Entzündungen im Mund

Entzündungen in Mund und Rachen sind nicht gefährlich, aber leider oft sehr schmerzhaft. Woher die sogenannten Aphthen kommen, wie sie sich von Herpes unterscheiden und was dagegen hilft, erfahren Sie im Live Smarter-Blog.

Aphthen: Junge Frau hat Schmerzen am Mund

Wenn kalte, saure oder scharfe Speisen im Mund Schmerzen verursachen, sind oft die sogenannten Aphthen schuld. So nennt man kleine Entzündungen in der Mundhöhle, die mit einem weißlichen Film belegt sind. Fährt man mit der Zunge darüber oder kommt mit dem Zahn an die entzündete Stelle, schmerzt es.

Häufig werden Aphthen mit Lippenherpes verwechselt. Anders als dieser treten sie jedoch hauptsächlich an den inneren Lippen- und Wangenschleimhäuten auf. Auch alle anderen Stellen der Mundhöhle und des Genitalbereiches können betroffen sein.

Woher kommen Aphthen?

Ursache für Aphthen können Lebensmittelunverträglichkeiten (zum Beispiel gegen Nüsse), aber auch mechanische Reizungen sein, etwa durch Zahnspangen oder Knirschschienen. In Zeiten, in denen die Abwehrkräfte ohnehin geschwächt sind – im Frühjahr/Herbst, im Zusammenhang mit Erkältungen, bei starker Sonneneinwirkung, während der Menstruation, unter Stress, bei Magen-Darm-Störungen – können Aphthen häufiger auftreten.

Auch bestimmte Grunderkrankungen begünstigen das Auftreten von Aphten, zum Beispiel Blutarmut, Folsäure-, Eisen-, Vitamin-B3-Mangel oder eine Störung der Vitamin-B12-Aufnahme.

Was tun gegen Aphthen?

Meist tun Aphthen zwar weh, sind aber eher klein (etwa 80 Prozent der Aphthen haben einen Durchmesser von weniger als einem Zentimeter) und heilen nach vier bis 14 Tagen wieder ab, ohne dass es einer besonderen Behandlung bedarf.

Bei großen Aphthen, die einen Durchmesser von einem bis drei Zentimetern haben und bis sechs Wochen bestehen, können Mundspülungen, Salben, Gele oder Sprays die Beschwerden lindern.

Infrage kommen zum Beispiel Chlorhexidin-Spülungen, Kamillenextrakte, verschiedene lokal betäubend wirkende Präparate oder eine salicylsäurehaltige Creme. Auch antibiotikahaltige Lösungen kann der Arzt verordnen. Unterstützend wirken Dexpanthenol-Lösungen.

Manche Betroffene schwören auf Mundspülungen mit Kamillen- oder Salbeitee – einfach ausprobieren, schädlich ist die Behandlung mit Tee auf keinen Fall.

Wer häufiger unter schmerzenden Entzündungen im Mund leidet, sollte seine Ernährung genauer unter die Lupe nehmen: Treten die Aphthen auf, wenn Sie ein bestimmtes Lebensmittel gegessen haben? Zwieback, hartes Brot und Nüsse, saure, salzige oder stark gewürzte Speisen sowie alkoholische oder kohlensäurehaltige Getränke können ihre Entstehung begünstigen.  

Auch kann es helfen, Zahnpasta ohne Natriumlaurylsulfat (SLS) zu verwenden. 

Wenn die Aphthen nicht abheilen oder Sie das Gefühl haben, dass Sie immer mehr Entzündungen bekommen, sollten Sie zu Ihrem Hausarzt gehen. Er kann herausfinden, ob hinter den Aphthen eine andere Erkrankung steckt.

Dr. Johannes hilft: Was sind Aphthen? 

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