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Hygiene im Alltag: Das sind die größten Bakterien-Fallen!

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 06. Sep. 2018
Bakterienfalle Küchenspüle

Auf jeder Oberfläche, die wir berühren, befinden sich Bakterien. An einigen Orten sind es jedoch besonders viele – es lauern regelrechte Viren- und Bakterien-Fallen. Die folgenden Hygiene-Tipps schützen Sie vor Krankheiten.

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Wenn unsere Hände schmutzig sind, dann waschen wir sie – ein sehr einleuchtender Hygiene-Reflex. Doch die fiesesten Quellen für Krankheiten aller Art sind unsichtbar. Es handelt sich um Bakterien und Viren, die wir zu Hause oder unterwegs „mitnehmen“. Wird nicht auf ausreichende Hygienemaßnahmen geachtet, so können die Bakterien von den Händen in den Körper wandern und unangenehme Krankheiten wie das Noro-Virus auslösen.

Diese Orte sind besondere Bakterien- oder Viren-Fallen:

Bakterienfalle Küche

Hand aufs Herz, wann haben Sie das letzte Mal Spülschwamm, -bürste und Lappen ausgewechselt? Hier lauern die meisten Keime im Küchenbereich, da das feuchtwarme Klima in Schwamm und Co. eine ideale Wachstumsumgebung für Bakterien bietet. Ganz abgesehen von den Lebensmittelresten, die daran kleben.

In einer Studie der Uni Furtwangen und der Uni Gießen von 2017 wurden in gebrauchten Küchenschwämmen 362 verschiedene Bakterien-Arten entdeckt. Fünf der zehn am häufigsten gefundenen Arten gehören zu den potenziell gesundheitsgefährdenden Bakterien. Die Forscher wiesen zudem nach, dass durch das Ausspülen mit heißem Wasser oder das Erhitzen in der Mikrowelle der Anteil gesundheitsschädlicher Bakterien sogar noch zunahm. Die Empfehlung lautet: Spülschwämme regelmäßig durch neue ersetzen, am besten einmal pro Woche.

Auch die Küchenspüle ist ein Hort für vielerlei Bakterien. Sehr unappetitlich: Es finden sich dort auch Fäkalkeime. Diese Keime kommen meist durch rohes Fleisch aus industrieller Schlachtung in die Küche. Wer Bretter und Messer gründlich heiß abspült und auch die Küchenspüle anschließend gründlich mit warmem Wasser reinigt, beugt unangenehmen Erkrankungen wie Brechdurchfall vor.

Geschirr sollte bei 60 Grad in der Maschine gewaschen werden, um Bakterien und Viren zu beseitigen.

Mehr Hygienetipps für die Küche finden Sie hier

Bakterienfalle Smartphone

Durchschnittlich 2617 Mal am Tag haben wir das Smartphone in der Hand. Wie oft haben wir uns zuvor die Hände gewaschen?

Das geliebte Handy ist mittlerweile eine der schlimmsten Bakterienschleudern. Über 100 verschiedene Bakterienarten tummeln sich auf dem Bildschirm. In der Erkältungszeit sind es noch mehr. Gerade dann ist es wichtig, das Handy-Display regelmäßig zu säubern. Wer erst die Nase putzt und dann die nächste Nachricht verschickt, muss sich über Erkältungsviren auf dem Display nicht wundern. Da sich in dieser Zeit Erreger auch über Türklinken, Haltegriffe in der Straßenbahn und ähnliche Herde verbreiten, landen sie unweigerlich auf dem Touchscreen. Experten empfehlen daher, das Handy regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren.

Mehr Infos finden Sie auf tk.de

Bakterienfalle Badezimmer

Feucht und warm, so lieben es Bakterien. Kein Wunder, dass sich in der Dusche, der Badewanne und auch in den Handtüchern viele von ihnen finden.

Auch in Duschköpfen aus Plastik, so haben Forscher der Universität Colorado herausgefunden, nisten sich Bakterien gerne ein und können beim Duschen eingeatmet werden.

Der wichtigste Hygienetipp für das Badezimmer lautet: Alle potenziellen Bakterienherde regelmäßig bei minimal 60 Grad Celsius waschen oder wechseln.

Zahnbürsten sollten mindestens alle sechs Wochen getauscht werden, Handtücher alle drei Tage.

Sonderfall in Frauen-Badezimmern sind Kosmetika: In Applikatoren, Schwämmchen und Pinseln können sich ebenfalls Bakterien festsetzen, die zu Hautirritationen oder Pickeln führen. Daher sollten Pinsel und Co. am besten jede Woche mit einem milden Shampoo und warmem Wasser gewaschen und sorgfältig getrocknet werden. Im Zweifel gilt auch hier: lieber einmal mehr neu kaufen!

Da Bakterien in feuchtwarmem Klima gut gedeihen, ist es wichtig, für eine ausreichende Belüftung zu sorgen. Stoßlüften nach jedem Duschen sollte Pflicht sein. Um die Raumfeuchtigkeit gering zu halten, sollten die Oberflächen der Dusche nach dem Duschen abgewischt werden. Auch Handtücher sollten nach dem Duschen schnell getrocknet werden und nicht feucht in der Ecke herumliegen.

Bakterienfalle Arbeitszimmer/Büro

Wo Menschen Räume gemeinsam nutzen finden sich besonders viele Keime. Forscher der University of Oregon haben ein exemplarisches Bürogebäude untersucht und dabei 30.000 verschiedene Keime gefunden. Bei längst nicht allen von ihnen ist die Wirkung auf den menschlichen Organismus schon erforscht. Fest steht aber: Hygiene bei der Arbeit ist wichtig!

Das beginnt mit dem Händewaschen, wenn man die Arbeitsstelle betritt, der Händehygiene nach jedem Toilettengang und dem regelmäßigen Reinigen des eigenen Arbeitsplatzes.

Extreme Keimschleudern am Arbeitsplatz sind der Telefonhörer, die Tastatur und die Maus – sie sollten regelmäßig mit einem Spezialreiniger desinfiziert werden.

Geräte, die von vielen Menschen genutzt werden, sind eine weitere Quelle von Keimen, zum Beispiel der Kaffeeautomat, der Wasserspender und auch der Kopierer. Also bitte vor und nach deren Nutzung immer die Hände waschen!

Häufiger Hygiene-Zankapfel ist zu recht die Büro-Küche. Oft fühlt sich niemand für deren Sauberkeit zuständig, und entsprechend sieht es aus. Besonders Kühlschränke können hier ein unappetitliches und unhygienisches Eigenleben entwickeln.

Bakterienfallen unterwegs

Ob am Geldautomaten, in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Supermarkt: Häufig berühren wir Oberflächen, die auch andere Menschen angefasst haben. Jeder Mensch hinterlässt auf diesen Oberflächen Viren und Bakterien – und nimmt welche mit. Bei einem gesunden Immunsystem ist das meist kein Problem, doch vielen Erkrankungen können Sie durch eine konsequente Handhygiene vorbeugen.

Waschen Sie sich jedes Mal die Hände, wenn Sie nach Hause kommen beziehungsweise wenn Sie in einem Café oder Restaurant etwas verzehren. Vermeiden Sie es außerdem, in Ihr Gesicht zu fassen – auf diese Weise verteilen Sie die Bakterien und Viren nicht in der Augen-, Mund- und Nasen-Region, wo sie durch die Schleimhäute leicht in den Körper gelangen können.

Spezielle Mittel oder Lotionen zur Handdesinfektion empfehlen Experten übrigens nur bei Personen, deren Immunsystem geschwächt ist. Bei gesunden Menschen reicht es, die Hände regelmäßig und gründlich zu waschen.

Multirestistente Keime – das sollten Sie wissen

Hände waschen: So geht es richtig

  • lauwarmes Wasser verwenden
  • 30 Sekunden mit Seife waschen. Dazu gehört auch das gründliche Einreiben von Fingerkuppen, Nagelbetten und Fingerzwischenräumen.
  • Seife gründlich abspülen
  • Hände gründlich trocknen, auch die Fingerzwischenräume

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