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Panikattacken – Wie sie entstehen und was wir dagegen tun können

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 06. Sep. 2018

Plötzliche Todesangst, Panik die Kontrolle zu verlieren – gepaart mit Herzrasen, Schwindel, Atemnot oder Zittern. Panikattacken haben mehr Menschen, als wir denken würden. Wie sie entstehen und was Betroffene dagegen tun können, wir sagen es Ihnen.

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Leidet eine Person an Panikattacken, so treten diese sehr plötzlich auf und können beim Betroffenen nicht nur Beklommenheit, sondern auch Todesängste auslösen. Auch diverse andere Symptome können bei einer Panikattacke auftreten. Dabei ist es völlig egal, ob die Person eher zur sensiblen Sorte zählt oder ein rauer Typ ist. Meist haben die Betroffenen außerdem Angst, die Kontrolle zu verlieren. Dies geht soweit, dass Sie denken sie werden verrückt, oder könnten – an den Folgen eines möglichen Herzinfarktes – sogar sterben. In der Regel dauert solch eine Panikattacke etwa 20­–30 Minuten an, manchmal auch kürzer oder länger. Kommen die Anfälle regelmäßig und häufig vor, dann spricht man von einer Panikstörung. Auch wenn Panikattacken meist unerwartet auftreten, so können sie mit der Zeit an bestimmte Situationen oder Örtlichkeiten gekoppelt sein. So kann z. B. mitten im Supermarkt oder in der Kantine eine Panikattacke entstehen. Manche Betroffene überkommt die Angst und Panik besonders beim Autofahren. Sie werden über kurz oder lang diese Orte und Situationen meiden, um eine neue Panikattacke zu verhindern.

Wie kann eine Panikattacke ausgelöst werden?

Meist tritt eine Panikstörung während oder nach einer belastenden Lebenssituation auf. So kann der Tod einer nahestehenden Person, oder aber auch Stress solche Panikattacken auslösen. Meist sind die Betroffenen extrem angespannt, nehmen dies aber selbst kaum wahr. Kleinste körperliche Veränderungen, wie z. B. mal ein schneller  Herzschlag, nehmen diese Personen sehr bewusst wahr. Es wird sofort Angst bei ihnen ausgelöst. Auch traumatische Kindheitserlebnisse können eine Ursache für Angststörungen sein.

Panikattacken: typische Symptome

Panikattacken gehen meist mit diversen Symptomen einher. Nicht selten treten bis zu vier Symptome gleichzeitig auf, die bis zu einer halben Stunde anhalten können.

  • Herzrasen
  • Zittern
  • Atemnot
  • Hitzewallungen
  • Erstickungsgefühl
  • Schwitzen
  • Kälteschauer
  • Brustschmerzen oder Engegefühl in der Brust
  • Todesangst
  • Angst vor Kontrollverlust
  • Gefühlsstörungen
  • Übelkeit
  • Magen-Darm-Beschwerden

Panikattacken: die richtige Diagnose

Um eine Panikstörung diagnostizieren zu lassen, ist ein Arztbesuch unumgänglich. Nur dieser kann eventuell andere Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder psychische Erkrankungen ausschließen. Generell sollte eine Panikstörung möglichst früh diagnostiziert und behandelt werden. Ob diese mit einer Psychotherapie oder Medikamenten behandelt wird, entscheidet der behandelnde Arzt individuell.

Was bei Panikattacken tun?

In der direkten Situation einer Panikattacke hilft es nur Ruhe zu bewahren, auch wenn dies meist einfacher klingt, als es ist. Doch wenn Betroffene z. B. in der U-Bahn eine solche Attacke haben, dann hilft es nicht, die U-Bahn fluchtartig zu verlassen. Sie sollten unterdessen ruhig sitzen bleiben und sich auf etwas konzentrieren, was keine Angst auslöst. Also z. B. einfach nur auf einen Gegenstand oder schöne Dinge, die sich Betroffene ins Gedächtnis rufen sollten. Eine ruhige Atmung kann ebenfalls helfen die Situation unter Kontrolle zu bekommen. Wenn Betroffene jedoch das Gefühl haben, die Kontrolle zu verlieren und mit der Situation nicht alleine umgehen können, dann ist es ratsam Hilfe zu holen. 

(chil)

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