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Live Smarter Blog der Techniker Krankenkasse

Schnarchen: Tipps für ruhige Nächte

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 06. Sep. 2018

Sägen, Röcheln, Schnaufen: Schnarchen ist eine echte Belastung, nicht nur für den Schnarcher selbst, sondern auch für seinen Partner. Wann Schnarchen gefährlich werden kann und welche Maßnahmen nachts für Ruhe sorgen, lesen Sie im Live Smarter-Blog.

Schnarchen Tipps
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Wenn nachts im Schlafzimmer die Wände wackeln, hat das nicht immer mit Leidenschaft zu tun: 20 bis 46 Prozent aller Männer im mittleren bis höheren Alter schnarchen. Frauen schnarchen seltener, von ihnen sind nur acht bis 25 Prozent betroffen.

In einigen Fällen ist das Schnarchen so belastend, dass Paare in getrennte Schlafzimmer ziehen. Dabei gibt es einige Maßnahmen, mit denen sich der nächtliche Sägewerkbetrieb dämpfen lässt.

Warum schnarchen manche Menschen?

Wenn wir schlafen, nimmt die Muskelspannung in den oberen Atemwegen ab und die Schwingungsfähigkeit des Gewebes zu. Zudem fließt der Atem schneller, da sich durch die Erschlaffung der Muskulatur der obere Luftweg verengt. Schnarchgeräusche können die Folge sein. Das Schnarchgeräusch entsteht häufig im Bereich des weichen Gaumens, die Ursache kann aber prinzipiell im gesamten oberen Atemtrakt liegen:

  • a. Nase: In seltenen Fällen können anatomische Veränderungen im Bereich der Nase den Luftstrom so verändern, dass es in den tiefer gelegenen „Etagen“ zu Störungen und damit zu Schnarchen kommt. Verkrümmungen der Nasenscheidewand, zu große Nasenmuscheln, Polypen, aber auch kurzfristige Schwellungen der Schleimhaut bei Schnupfen oder Allergien können zu Schnarchen führen.
  • b. Mandeln: Wenn die Rachen- oder Gaumenmandeln geschwollen sind, verengen sie den oberen Atemweg und führen damit ebenfalls zum Schnarchen.
  • c. Gaumen und Zäpfchen: Manchmal besteht im Bereich des weichen Gaumens und des Zäpfchens ein Weichteilüberschuss. Dann entstehen in diesem Bereich Vibrationen und es kommt zu Schnarchen.
  • d. Hals und Zunge: Während des Schlafes erschlafft die gesamte Muskulatur im Körper. Die schlauchartige Rachenmuskulatur fällt in sich zusammen und verengt damit die oberen Atemwege. Zudem fällt, vor allem in Rückenlage, die Zunge während des Schlafes zurück und führt noch zu einer zusätzlichen Verengung. Durch die entstandene Engstelle kommt es zur Geräuschentwicklung.
  • e. Kiefer: Vor allem ein zu weit nach hinten verlagerter Unterkiefer kann den Luftstrom stören und zu Schnarchgeräuschen führen.

Warum schnarchen vor allem Männer?

Grund dafür, dass Frauen seltener schnarchen, ist der höhere Spiegel des Sexualhormons Östrogen im ihrem Blut, welches das Gewebe strafft. Männer leiden zudem häufiger unter Übergewicht und konsumieren mehr Alkohol als Frauen – beides Faktoren, die das Schnarchen begünstigen. Mit Beginn der Wechseljahre, wenn der Östrogenspiegel absinkt, fangen auch Frauen vermehrt an zu schnarchen.

Übersicht zu diesem Artikel

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Bisherige Kommentare

 
Mein Mann benutzt diese Schiene seit zwei Jahren. Er hat sich mirzuliebe sehr schnell daran gewöhnt, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Extrem lautes schnarchen ist völlig verschwunden. Schlafapnoe sind ebenfalls sehr selten geworden. Das Schnarchen verschwindet nicht zu 100%. Jedoch zu 60-80%. Sehr zu empfehlen. Kosten liegen je nach Anbieter zwischen 25 und 60 € Männer traut euch. Es tut nicht weh und ihr selbst seid auch ausgeschlafener.
 
Auch ich leite an Schlafapnoe. Das Gerät hat bei mir nicht geholfen. Ich habe zwar 2 Stunden wunderbar geschlafen. Doch danach bekam ich Atemnot. Der Druck des Geräts wurde erst nach oben dann wieder nach unten gestellt. Nichts hat geholfen. Bis mir eine Bekannte sagte, dass sie eine sogenannte Schnarcherschiene sich vom Zahnarzt machen hat lassen. Gesagt - getan. Mein Zahnarzt hat sich mit meinem Lungenfacharzt in Verbindung gesetzt und nach einer Woche hatte ich diese "Schnarcherschiene" - obwohl ich nie geschnarcht habe. Vorher hatte ich in der Stunde 28 Aussetzer - danach keine mehr. Vorher hatte ich eine Sauerstoffsättigung von unter 80% - danach eine von über 94 %. Ich schlafe wunderbar und bin am Morgen ausgeschlafen und ausgeruht.
 
Beim Lesen des Artikels habe ich mich gefragt, wo der Autor wohl abgeschrieben haben könnte. Tatsächlich enthält dieser Beitrag nichts Neues, sondern nur das seit Jahren immer wieder vorgetragene teil-entsinnte Geschwafel - bei Schnarchen wegen verengten Nasengängen (wie bei mir), hilft das alles nichts (ich schnarche in jeder Position), und Gewichtsreduktion gehört besonders ab 50 keinesfalls zu den "ganz einfach umzusetzenden Maßnahmen". Und was die Untersuchung in Schlaflaboren angeht, empfehle ich dringend mal den Besuch eines HNO-Arztes als Kassenpatient - viel Erfolg mit der dann ausgelieferten Kabel- und Schlauchsammlung. Und das Schlaflabor können Sie sich gleich abschminken. Ich wäre positiv überrascht, wenn man mal zu diesem Thema was Kreativeres oder zumindest Neueres lesen könnte.
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Lieber CSt, es tut uns leid, dass der Artikel für Sie nicht erhellend war. Allerdings verfügen Sie auch bereits über echtes Expertenwissen in diesem Bereich, das man nicht bei jedem Leser voraussetzen kann. Warum man sich das Schlaflabor Ihrer Meinung nach "gleich abschminken" kann, würde uns interessieren. Klären Sie uns auf? Viele Grüße, Ihr EAT SMARTER-Team
 
Weil man als, freiwillig, gesetzlich Versicherter erstmal vom HNO Arzt ein Gerät bekommt, mit dem man sich selber verkabeln und verschnorcheln kann und das dann zur Diagnose Apnoe oder auch nicht führt. Schlaflabor ist jedenfalls keine Option, die man wählen kann oder die einem auch nur vorgeschlagen wird, es sei denn, man zahlt selbst ... aber jetzt bitte keine Diskussion über Sinn und Unsinn der wohl so nur in Deutschland vorhandenen Zweiklassenmedizin anfangen.

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