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Live Smarter Blog der Techniker Krankenkasse
21. November 2017

TK Schlafstudie 2017: Jeder Dritte schläft schlecht!

Von EAT SMARTER

24 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland kommen nicht auf die von Experten empfohlenen sechs Stunden Schlaf pro Nacht. Das ergab die neue Studie „Schlaf gut, Deutschland!“ der Techniker Krankenkasse. Die größten Erholungs-Killer sind Schichtarbeit, Stress und das Smartphone.

Stoffwechsel anregen durch Schlaf
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Um kreativ und leistungsfähig zu sein, braucht der Mensch die nächtliche Erholung. Im Schlaf laufen wichtige Regenerations- und Aufbauprozesse ab, und auch im Gehirn passiert eine ganze Menge. Im Schlaf sortiert das Gehirn seinen Zwischenspeicher. Dafür muss das System herunterfahren, das ist im laufenden mentalen Betrieb nicht möglich. Gerade in einer Wissensgesellschaft wie der unseren ist erholsamer Schlaf nicht nur physiologisch, sondern auch gesellschaftlich wichtig. Entsprechend wichtig ist es, das Schlafverhalten nicht zu rationalisieren, sondern für einen möglichst erholsamen Schlaf zu sorgen.

Für die TK-Schlafstudie hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Juli 2017 im Auftrag der TK einen bevölkerungsrepräsentativen Querschnitt der Erwachsenen in Deutschland zu ihrem Schlafverhalten befragt.

Zwei von drei Befragten gaben an, gut zu schlafen. Ein Viertel der Befragten jedoch gaben an, nur mittelmäßig, schlecht oder gar sehr schlecht zu schlafen. Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil der Schlecht-Schläfer unter den Berufstätigen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten. Bei Arbeitnehmern im Schichtdienst klagten sogar 40 Prozent der Befragten über schlechte Schlafqualität: Die Hälfte schläft höchstens fünf Stunden!

Das ist gefährlich. Denn wer nicht ausreichend schläft, wird krank. Auch das Risiko für Herz-, Kreislauf- und Magenbeschwerden, für Depressionen und Übergewicht ist höher, wenn der regelmäßige und tiefe Schlaf zu kurz kommt, so das Ergebnis der Studie. Auch das Risiko für Fehler im Job und Arbeitsunfälle steigt, wenn der Schlaf zu kurz kommt.

Neben der Schichtarbeit sind es Stress im Job sowie ungesunde Lebensgewohnheiten, die den Befragten den Schlaf rauben: Knapp 40 Prozent sehen Probleme im Job als Hauptursache, dass sie nicht in den Schlaf finden. Private Probleme folgen mit 28 Prozent, dritthäufigster Grund für Schlafstörungen sind laut der Befragung mit 22 Prozent Gesundheitsbeschwerden.

Schlafkiller Smartphone

Handy, Tablet und PC gehören nicht ins Schlafzimmer – diese Empfehlung wird durch die aktuelle Studie kräftig unterstrichen. Bei den unter 30-Jährigen störte das Handy bei jedem Fünften den Schlaf.

Nicht nur Klingeln, Piepen und Vibrieren, sondern auch das Display-Licht hält uns davon ab, zur Ruhe zu kommen: Studien zeigen, dass unser Schlafverhalten durch das blaue Licht von Smartphones und Tablets gestört wird. Wer vor dem Schlafen noch eben bei Facebook und Twitter vorbeischaut oder eine Episode der Lieblingsserie streamt, riskiert eine um 55 Prozent gesenkte Melatonin-Produktion und beeinflusst damit die Steuerung seines Tag-Nacht-Rhythmus. Die Einschlafphase dauert länger und die REM-Schlafphase ist weniger intensiv.

Digital Detox

So lässt sich der Schlaf optimieren

Um den eigenen Schlaf zu verbessern, gibt es eine Reihe relativ leichter Stellschrauben, die unter dem Stichwort „Schlafhygiene“ zusammengefasst werden. Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin benennt folgende Maßnahmen für einen erholsamen Schlaf:

  • nach dem Mittagessen keine koffeinhaltigen Getränke
  • Alkohol weitgehend vermeiden und keinesfalls als Schlafmittel einsetzen
  • auf Appetitzügler verzichten
  • keine schweren Mahlzeiten am Abend,
  • regelmäßige körperliche Aktivität
  • geistige und körperliche Anstrengung vor dem Zubettgehen verringern
  • ein persönliches Einschlafritual
  • im Schlafzimmer für angenehme Atmosphäre sorgen
  • in der Nacht nicht auf den Wecker oder die Armbanduhr schauen
  • regelmäßigen Schlafrhythmus einhalten

Yoga zum Einschlafen

Weiter lesen? Hier können Sie die vollständige TK-Schlafstudie als PDF herunterladen

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