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Neues aus der Forschung Blog
29. Juli 2014

Studie zeigt: Bio-Kost ist tatsächlich gesünder

Viele haben es vermutet. Doch der Beweis blieb lange Jahre aus. Bis jetzt: Im Rahmen einer umfangreichen Meta-Analyse haben Forscher der Newcastle University erstmals nachgewiesen, dass Bio-Lebensmittel tatsächlich gesünder sind als konventionelle Ware.

Bio-Kost ist offenbar gesünder. © Markus Mainka - Fotolia.com Bio-Kost ist offenbar gesünder. © Markus Mainka - Fotolia.com

Die biologisch angebauten Erzeugnisse enthalten nicht nur wesentlich mehr Vitamine und bis zu 69 Prozent mehr Antioxidantien wie Penolsäuren, Flavanone, Stilbene oder Anthocyane, die unsere Körperzellen vor sogenannten freien Radikalen schützen und chronischen Beschwerden wie etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen – sie weisen auch weniger Pestizid-Rückstände, Nitrat und Nitrit (Stickstoffverbindungen, die im Körper zu krebserregenden Nitrosaminen umgewandelt werden können) sowie Cadmium (minus 48 Prozent) auf, das sich in den Organen anreichern und Vergiftungen auslösen kann.

343 in Fachzeitschriften veröffentlichte Publikationen dienten als Grundlage für die zusammenfassende Untersuchung. „Die Datenbasis ermöglichte es uns, besser geeignete statistische Methoden einzusetzen und definitivere Schlüsse zu den Unterschieden zwischen biologisch und konventionell angebauten Feldfrüchten zu ziehen“, sagte Studienleiter Carlo Leifert. Es sei die bisher größte Studie in diesem Bereich.

Für mich persönlich sind das erst einmal gute Nachrichten. Ich kaufe häufig Bio-Obst und -Gemüse – am liebsten aus der Region und freue mich nun umso mehr, dass die Ware offenbar die besten Voraussetzungen für eine gesunde Lebensweise bietet. Ob die besseren Inhaltsstoffe allerdings einen unmittelbaren Effekt auf unsere Gesundheit haben, ist durch die Meta-Analyse aus Großbritannien nicht erwiesen. Wie Leifert und seine Kollegen betonen, gebe es bislang keine Langzeitstudien zur gesundheitlichen Wirkung von Bio-Lebensmitteln. Entsprechende Ernährungsstudien seien dringend notwendig.

Unabhängig davon ist es allerdings nicht nur wichtig, dass man primär Bio-Kost verzehrt, sondern auch, was man ganz allgemein zu sich nimmt und wie man lebt. Wer ausschließlich Bio-Gemüse knabbert, dafür aber schachtelweise Zigaretten pafft und Sport und Bewegung zu einer antiken Freizeitbeschäftigung erklärt, wird seine Gesundheit auch durch den Verzehr von biologisch angebauten Äpfeln, Tomaten, Möhren und Salat nicht unbedingt fördern können.

Setzen Sie also auf eine insgesamt gesunde Lebensweise – und unterstützen Sie sie lediglich durch Bio-Kost. So steigt die Chance, dass Sie fit und vital bleiben.

Einen Auszug aus der Studie finden Sie hier.

Janina Darm

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Bisherige Kommentare

 
Da freue ich mich doch noch mehr über das selbst angebaute Gemüse - auch wenn es oft viel Arbeit macht. Der Lohn der Arbeit ist dann eben doch, gesünderes Gemüse das mit großem Genuss verzehrt werden kann.