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HelloFresh Test: Wie gut ist die Kochbox? Classic Box: Rezepte

Im Test: HelloFresh Classic Box

Die Rezepte klingen alle sehr einfach und versprechen, schnell auf dem Teller zu sein. Doch wie lange dauert die Zubereitung wirklich? Und wie gut schmecken die Gerichte? Hier mein Fazit zu den Rezepten der HelloFresh Classic Box. 

Schweinefilet mit Kräuterkruste und Schwarzwurzel-Gemüse

HelloFresh Test: Classic Box Rezept

Hier geht's zum Thermomix Rezept "Schweinefilet mit Kräuterkruste und Schwarzwurzel-Gemüse". 

Zum Thermomix-Rezept ►

Zutaten für 2 Personen

  • 600 g festkochende Kartoffeln
  • 2 Schweinefilets
  • 5 g Basilikum
  • 5 g Petersilie
  • 5 g Thymian
  • 5 g Gewürzmischung "Schweinefilet"
  • 3 Schwarzwurzeln
  • 1 Schalotte
  • 75 g Créme fraîche
  • Außerdem: Öl, Salz, Pfeffer, Senf, Gemüsebrühe, Butter

Zubereitungsschritte: 

  1. Gemüse und Kräuter waschen. Alle Zutaten und Utensilien bereitstellen. Wasserkocher füllen und anschalten. Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze (200 Grad Umluft) vorheizen.
  2. Kartoffeln schälen, in circa zwei Zentimeter große Würfel schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen (etwas Platz für das Fleisch lassen), einen Esslöffel Olivenöl darüber träufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und im Backofen 20 – 25 Minuten backen.
  3. In einer großen Pfanne einen Esslöffel Öl erhitzen, Schweinefilets darin circa drei Minuten rundherum scharf anbraten. Dann herausnehmen und beiseitestellen. Blätter von Petersilie und Basilikum abzupfen und hacken. In einer kleinen Schüssel einen Teelöffel Senf mit der Gewürzmischung verrühren. Schweinefilets dünn mit dem Würz-Senf bestreichen und mit den gehackten Kräutern ummanteln. Für die letzten 15 Minuten der Backzeit Schweinefilets zu den Kartoffelwürfeln in den Backofen geben.
  4. Schwarzwurzeln schälen und in circa drei Zentimeter große Stücke schneiden. Einen kleinen Topf mit kochendem Wasser füllen, salzen, aufkochen lassen, Schwarzwurzelstücke darin acht bis zehn Minuten garen. Danach in ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
  5. 150 Milliliter heiße Gemüsebrühe vorbereiten. Schalotte abziehen und würfeln. Blätter vom Thymian abzupfen. In einer kleinen Pfanne je einen Teelöffel Butter und Olivenöl erhitzen, Schwarzwurzelstücke darin drei bis fünf Minuten scharf anbraten, bis sie etwas bräunlich werden.
  6. Einen Teelöffel Olivenöl in der großen Pfanne erhitzen, Schalottenwürfel darin circa drei Minuten andünsten. Thymiannadeln circa eine Minute mitbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, Crème fraîche, Salz und Pfeffer unterrühren.
  7. Schweinefilets in Scheiben schneiden. Mit Thymian-Crème-fraîche-Soße, Ofenkartoffeln und Schwarzwurzeln auf Teller verteilen.

Mein Fazit im HelloFresh Test:

In 35 Minuten auf dem Teller? Nicht ganz, das hat dann doch knapp 45 Minuten gedauert. Das Schnippeln braucht eben immer seine Zeit. Geschmacklich gut und die Portionsgröße war auf jeden Fall ausreichend. 

Durchschnittliche Nährwerte pro Portion:

  • Kalorien: 647 kcal
  • Kohlenhydrate: 50 g
  • Fett: 30 g
  • Eiweiß: 36 g
  • Ballaststoffe: 13 g

Putensteaks mit Rote-Bete-Püree

HelloFresh Test: Classic Box Rezept Putensteak

Hier geht's zum Thermomix Rezept "Putensteaks mit Rote-Bete-Püree". 

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Zutaten für 2 Personen

  • 500 g mehligkochende Kartoffeln
  • 250 g vorgegarte Rote Bete
  • 10 g Cashekerne
  • 2 gelbe Karotten
  • 5 g Petersilie
  • 5 g Schnittlauch
  • 5 g Oregano
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 2 Putenbrust
  • 75 g Schmand
  • Außerdem: Öl, Salz, Pfeffer, Butter

Zubereitungsschritte: 

  1. Gemüse und Kräuter waschen. Alle Zutaten und Utensilien bereitstellen. Wasserkocher füllen und anschalten. 
  2. Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. Rote Bete ebenfalls in grobe Stücke schneiden, den Saft in einer kleinen Schüssel für später aufbewahren. In einen großen Topf reichlich kochendes Wasser geben, salzen, aufkochen lassen, Kartoffel- und Rote-Bete-Stücke darin circa 20 Minuten garen. In einer kleinen Schüssel einen Esslöffel Butter Zimmertemperatur annehmen lassen.
  3. In einer großen Pfanne Cashewkerne ohne Fettzugabe bei mittlerer Hitze rösten, bis sie duften. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.
  4. Karotten schälen, längs halbieren und schräg in dünne Streifen schneiden. Blätter von Petersilie und Oregano abzupfen und grob hacken, Schnittlauch in Röllchen schneiden. Knoblauch abziehen.
  5. In einen kleinen Topf kochendes Wasser geben, salzen, einmal aufkochen lassen, Karottenstreifen darin circa acht Minuten garen. Danach in ein Sieb abgießen.
  6. Putenbrust mit Salz und Pfeffer würzen. In der großen Pfanne einen Teelöffel Öl erhitzen, Putenbrust darin je Seite drei bis vier Minuten anbraten.
  7. Kräuter zur weichen Butter geben, Knoblauch dazu pressen, mit Salz und Pfeffer würzen und alles verrühren. Kartoffel- und Rote-Bete-Stücke in ein Sieb abgießen und zurück in den Topf geben. Schmand und Rote Bete-Saft zufügen und mit einer Gabel zu einem groben Püree verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Rote-Bete-Püree auf Teller verteilen. Putensteaks und Karottenstreifen dazu anrichten, Cashewkerne auf die Karotten streuen. Zusammen mit Kräuterbutter genießen.

Mein Fazit im HelloFresh Test:

In 35 Minuten auf dem Teller? Auch hier stimmt die Zeitangabe leider nicht, ich habe sogar 55 Minuten gebraucht. Begeistert hat mich das Rote-Bete-Pürree, das werde ich definitiv ab jetzt häufiger kochen. Auch dieses Gericht war wirklich einfach zuzubereiten. 

Durchschnittliche Nährwerte pro Portion:

  • Kalorien: 650 kcal
  • Kohlenhydrate: 58 g
  • Fett: 25 g
  • Eiweiß: 39 g
  • Ballaststoffe: 10 g

Mein Fazit im HelloFresh Test:

Besonders gut hat mir das Püree geschmeckt, so in der Variante habe ich das noch nie gegessen. Die Zubereitung war wirklich sehr einfach, hat allerdings ebenfalls länger gedauert als angegeben. 

Jamies rauchiges Süßkartoffel-Chili

HelloFresh Test: Jamie Oliver

Zutaten für 2 Personen

  • 160 g Naturreis
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 frische rote Chilischote
  • ½ Knoblauchzehe
  • ½ rote Paprikaschote
  • 1 Süßkartoffel (etwa 200 g) 
  • ½ TL Chilipulver
  • ½ TL geräuchertes Paprikapulver
  • ¼ TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 Dose Eiertomaten (400 g)
  • 1 Dose schwarze Bohnen (400 g)
  • 2 Weizentortillas
  • 15 g Koriandergrün
  • 1 Limette
  • 2 EL Joghurt
  • Außerdem: Meersalz, schwarzer Pfeffer, Öl

HelloFresh Test: Jamie Oliver

Zubereitungsschritte:

  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Reis in kochendem Salzwasser in etwa 25 Minuten weich garen. In einem Sieb gut abtropfen lassen, dann wieder in den Topf geben. Mit schwarzem Pfeffer würzen, zudecken und beiseitestellen.
  2. Inzwischen die Frühlingszwiebeln putzen. Die weißen und grünen Teile getrennt voneinander in dünne Ringe schneiden.
  3. Die Chilischote fein hacken (nach Belieben vorher entkernen). Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Paprikahälfte entkernen und grob hacken. Die Süßkartoffel schälen und raspeln.
  4. In einem großen Topf ½ EL Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen. Weiße Frühlingszwiebelringe, Knoblauch und Chili, dann Chili- und Paprikapulver sowie den Kreuzkümmel hineingeben. Unter gelegentlichem Rühren 2 Minuten braten.
  5. Paprika und Süßkartoffel hinzufügen. Die Tomaten und eine halbe Dose Wasser dazugeben, die Tomaten dabei mit einem Löffel zerdrücken.
  6. Aufkochen lassen. Die Bohnen in ein Sieb schütten, abspülen und abtropfen lassen. In den Topf geben und den Chili 25 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce eingedickt ist.
  7. Die Tortillas aufrollen und in ein Zentimeter breite Streifen schneiden. In etwas Öl wenden, dann auf einem Backblech verteilen. Zehn Minuten backen, bis sie goldbraun und knusprig sind.
  8. Die Blätter vom Koriandergrün abzupfen und grob hacken.
  9. Das Chili mit Meersalz, schwarzem Pfeffer und Limettensaft abschmecken.
  10. Den Joghurt und die grünen Frühlingszwiebelringe unterrühren. Den Reis auf Teller verteilen. Das Chili darübergeben und mit Koriandergrün bestreuen. Mit den knusprigen Tortillastreifen servieren.

Mein Fazit im HelloFresh Test:

Fertig in 35 Minuten? Nein, auch hier stimmt die Zeitangabe nicht. Tatsächlich habe ich fast eine Stunde für das Gericht gebraucht. Geschmeckt hat es wirklich sehr gut. Die Portion hat locker für drei Personen gereicht, so dass ich am nächsten Tag noch etwas davon hatte!

Gesamtfazit des HelloFresh Box Tests:

Zu bemängeln habe ich bei der Classic Box lediglich die angegebene Zeit der Kochdauer. Ich habe immer etwas länger gebraucht als angegeben – das Ergebnis war jedoch stets top und ich würde die Gerichte alle wieder kochen!

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Übersicht zu diesem Artikel

Bild des Benutzers Vroni Ertel
WENN die Kochbox das liefern würde was sie verspricht - frische Qualität, hochwertige Zutaten (die auch noch hochwertig ankommen), und im Zweifel einen guten Service - dann wäre der Preis von 39,90 noch akzeptabel. Es passiert aber äußerst selten, dass alle Faktoren zutreffen. Entweder werden Zutaten (in billigere Alternative) ausgetauscht, oder die Lieferung kommt nicht hochwertig an (Gemüse/Kräuter welk oder schimmelig, Schlagstellen am Gemüse) oder du darfst dich dann mit dem "Service" herumschlagen, der dir immer irgendwas verspricht (z.b. 30% auf die nächsten 2 Boxen etc.) das aber letztlich nicht eingehalten wird, oder verspätet als Guthaben eingetragen wird, so dass du erneut neue Boxen kaufen musst. Außerdem gibt es eine gewisse "Abofalle" - wenn du mal vergessen hast deine Box abzubestellen, dann musst du auch die direkt darauffolgende Box in der festgelegten Zusammenstellung abnehmen, denn der Änderungszeitraum für die Boxen läuft bis ca. 2 Wochen vor Auslieferung. Letztlich ist das Ganze nicht den Preis wert, den man für das Kochergebnis bezahlt respektive den Äger darüber.
 
Zu Beginn meiner Lieferungen war ich begeistert! Leider hat die Qualität wie auch die Zuverlässigkeit stark nachgelassen. Das Fleisch entspricht selten einer guten Qualität: Mal soll man Hühnerbrust einschneiden und füllen..was bei mehreren Stücken schlicht nicht möglich ist, durchweg muss das Schweinefilet noch pariert werden und ist schon 50g leichter und der Apfel schrumpelt schon. Da weiß ich immerhin, dass es Bio ist, was laut Hinweis von Hellofresh bei Zitronen nie der Fall ist. Zur Lieferung: das gewünschte Zeitfenster wird in den letzten Wochen nicht eingehalten! Hier scheint eine Firma wohl zu schnell wachsen zu wollen... Da wird die Box statt Dienstag aus Engpass für Samstagvormittag vorgezogen und somit 2 Boxen in Woche1 und keine in Woche2 geliefert. Bis 18 Uhr haben wir gewartet, dann den sehr schwer zu erreichenden Kundendienst kontaktiert. Die 2. Box kam dann um 20.15 Uhr mit überklebtem Auslieferungsschein und halb aufgetauten Kältepafs. Jetzt warte ich auch schon wieder über die Lieferzeit!...und das sogar bei Extraliefergebühr, damit aus der Pausenzeit nicht mehr als 10 Tage werden...von wegen wöchentlich. Zur Ökobilanz: meine Kiste kommt heute aus Köln nach Berlin...ist seit gestern unterwegs. Dabei hatte ich ein lokales Unternehmen ausgesucht. Die Wolltasche war zuerst Vlies und ist mittlerweile Luftpolster aus Kunststoff. Zu guter letzt sei darauf hingewiesen, dass neuerdings ständig Zutaten fehlen, bis hin zum Hauptbestandteil oder angepriesenen Extras wie dem Rezeptordner. Ich pausiere erstmal und falls es so bleibt, verzichte ich. Dabei ist die Idee und der Geschmack top.
 
Eine Kochbox für 2 Personen / 3 Tage erhalten. Lieferung in einem Zeitfenster von 5 Stunden - wohl dem, der so viel Geduld hat...Die 1. Lieferung war OK. Die 2. Lieferung mussten wir im Paketshop abholen, da wir, obwohl wir mit 2 Personen zu Hause waren, für die Lieferung nicht erreichbar waren. Erst am nächsten Werktag konnten wir unsere Box abholen konnten. Dies aber alles für stolze 39,-€, mit einem geschätzten Warenwert von ca. 12,-€ (wenn wir vergleichbare Produkte ums Eck einkaufen würden). Da gehen wir lieber selber einkaufen und verwenden das gesparte Geld und die gesparte Zeit sinnvoller. Ein absolutes no go ist die Tatsache, dass man automatisch ein Abo abschließt. Da wir es nur wegen eines Gutscheines einmal ausprobieren wollten... Die Frage ist wer möchte sofort ein Abo abschließen, wenn er weder das Unternehmen noch seine Produkte, noch seinen Service kennt? Nicht zu empfehlen, da leider vollkommen überteuert !!!
 
Bei den von HelloFresh gelieferten Produkten handelt es sich nicht durchweg um Bio-Ware. Das Fleisch ist nie bio und bei den anderen Produkten ist es immer nur ein mehr oder weniger großer Teil. Auch "Premium" ist nur ein Werbebegriff. Ansonsten zitiert der Artikel leider viel aus den Angaben des Unternehmens, nur wenig wird kritisch hinterfragt. Von einem größeren Ernährungsmagazin erwarte ich da eigentlich etwas mehr.
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Lieber Yannik K., danke für dein Feedback. Tatsächlich hat sich hier das kleine Zusatzwort "durchweg" eingeschlichen, obwohl "größtenteils" gemeint war – dies wurde nun korrigiert. Allerdings handelt es sich bei dem Produkttest um einen persönlichen Erfahrungsbericht, der in diesem Fall sehr positiv war. Herzliche Grüße, dein EAT SMARTER-Team.

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