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In welcher Kosmetik stecken keine Tierversuche?

Von Lina Nagel
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Vegane Kosmetik

Für viele Veganer beschränkt sich der Verzicht auf tierische Produkte nicht nur auf die Ernährung, sie tragen auch keine Lederschuhe, Wollpullover oder Seidenschals. Und sogar bei der Haut- und Haarpflege müssen sie aufpassen. Denn in vielen Cremes, Shampoos und Make-up stecken tierische Bestandteile – selbst in Naturkosmetik! Und auch Tierversuche sind trotz Verbots nicht auszuschließen.

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Jedes Jahr wird am 3. Oktober, zum Namenstag des Heiligen Franz von Assisi, der Welttierschutztag gefeiert. Von Assisi, der den Franziskaner-Orden gründete, nannte alle Tiere seine Brüder, richtete eigene Predigten an sie. Eine sehr fortschrittliche Haltung, bedenkt man, dass von Assisi im Jahr 1226 nach Christi starb.

Wir wissen aus der Überlieferung, dass Franz von Assisi zumindest teilweise vegetarisch lebte. Hätte man dem Heiligen erzählt, dass knapp 1000 Jahre nach seinem Tod Parfums, Arzneien und Kosmetika an lebenden Tieren getestet werden - er hätte wahrscheinlich ungläubig mit dem Kopf geschüttelt.

Offiziell sind Tierversuche für kosmetische Produkte seit März 2013 verboten. Trotzdem kann man nicht einfach davon ausgehen, dass keine Tiere mehr für Lippenstift, Nagellack & Co. leiden müssen. Daher verlinke ich anlässlich des Welttierschutztages noch einmal auf den hilfreichen Bloagartikel meiner Kollegin Katharina:

Welche Kosmetik ist eigentlich vegan?

Der Teufel steckt ja bekanntermaßen im Detail – oder in diesem Fall in den Inhaltsstoffen. Während Milch, Bienenwachs oder Honig auch für Laien noch eindeutig als tierische Produkte zu erkennen sind, ist es bei Karmin (roter Farbstoff aus Läusen) und Lanolin (Wollfett) fast unmöglich. Eine gute Übersicht, welche Inhaltsstoffe tierisch sind, gibt es auf der Website der Tierschutzorganisation Peta.

Auch keine gute Idee ist es, sich darauf zu verlassen, dass Naturkosmetik automatisch vegan ist. Diese ist zwar frei von Substanzen, die von getöteten Tieren stammen (zum Beispiel bestimmte Fette), aber sie besteht eben nicht nur aus rein pflanzlichen Produkten. Wirklich Klarheit schafft nur das Siegel der englischen Vegan Society: Kosmetika, die die Sonnenblume auf der Verpackung haben, sind 100 %-ig vegan.

Doch wo kann man vegane Kosmetik zu kaufen? Mittlerweile gibt es sie nicht nur in Vegan-Onlineshops (zum Beispiel http://www.vegan-wonderland.de/Kosmetik/) und veganen Supermärkten (zum Beispiel Veganz), sondern auch in Kosmetikketten, die in fast jeder größeren Stadt Deutschlands eine Filiale haben. Dazu gehören vor allem The Body Shop und Lush – beide Läden haben auch einen Onlineshop. Dass vegane Kosmetik nicht nur teure Nischenprodukten umfasst, beweist die Drogerie dm. Ihre Eigenmarken „p2“ und „Balea“ bieten viele vegane Produkte an. Diese sind leider nicht mit der Sonnenblume gekennzeichnet, aber auf der Website von dm kann man bei jedem Produkt unter dem Punkt „Produktdetails“ nachschauen, ob der Mascara oder das Rouge vegan sind.

Wer noch mehr über vegane Kosmetik erfahren möchte, dem lege ich den Beauty-Blog „Blanc et Noir“ ans Herz. Mandy Huth alias „Erbse“ testet Produkte, verrät, wie man vegane Kosmetik selber machen kann und führt eine Liste mit fast allen veganen Kosmetikprodukten, die sie in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Hier geht’s zum Veggie Blog.


 

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Bisherige Kommentare

 
sehr interessanter kommentar in deinem blog zum Thema vegane Ernährung. Bin im übrigen über frauenbewerten.de auf deinen blog aufmerksam geworden und bereue e s nicht

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