Besser als nichts oder fauler Kompromiss?

Flexitarier erobern Deutschland!

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Flexitarier – sinnvolle Lösung oder Augenwischerei?
Flexitarier – sinnvolle Lösung oder Augenwischerei?

Fleisch ja, aber nur selten und in Bio-Qualität. Statt billig und schnell soll die Ernährung gesund, bewusst und nachhaltig sein. Findige Menschen haben dem Ganzen den passenden Namen gegeben: Flexitarier. Doch was steckt hinterm dem Konzept der Teilzeit-Vegetarier? Ein Namens-Hype oder ein gelungener Kompromiss?

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Jeder der meint täglich Fleisch zu brauchen, sollte es nur haben können, wenn er das Tier von dem er sich seine tägliche Leichenscheibe gönnen möchte, selber umbringen würde. Dass der tägliche Fleischgenuss ungesund ist, weiß im Grunde jeder, doch es scheint immer noch genügend unbelehrbare Menschen zu geben, die mit ihrem Fleischkonsum ihre Gesundheit auf´s Spiel setzen. Wenn die Krankheit dann kommt, dann brauchen die plötzlich sicher auch nicht mehr jeden Tag Fleisch. Aber dann ist es zu spät!
 
Ich esse nur am Sonntag Fleisch, ab und zu mal noch 1 x in der Woche. Mehjr Fleisch esse ich nicht. Es gibt genug und vieles anderes Essen. Aber viele können oder wollen nicht mehr kochen, dann hauen diese sich Koteletts oder Schnitzel in die Pfanne. Ich hole mein weniges Fleisch im Laden, wo ich weiss wo dieses herkommt, nämlich aus meiner unmittelbaren Nähe von meinem Wohnort.
 
Beim Lesen dieses Artikels musste ich erstmal schmunzeln. Anscheindes muss heutzutage alles mit irgendwelchen Begriffen belegt werden, auch wenn es eine ganz natürliche Sache der Welt ist. Der Mensch benötigt das tierische Eiweiss aus Fleisch und Fisch etc. aber immer wäre wie bei allem zuvuel des Guten.Und dies hat nun nichts mit einem Bewusstsein für die Natur zu tun sondern in erster Linie einfach damit zu tun, dass man wenn man auf seinen Körper hört automatisch nicht STÄNDIG!!! Fleisch isst.
 
Ich würde mich als reiner Vegetarier auf den Schlips getreten fühlen, wenn jmd. stolz behauptet er sei Teilzeitvegetarier. Vegetarier ist man aus ganz bestimmten Gründen und einer festen Überzeugung mit konsequentem Umsetzungswillen. Wer hin und wieder Fleisch ist (ich max. 2-3x/ Monat) kann zwar die Gedanken eines Vegetariers nachvollziehen, möchte man selbst allerdings nicht komplett darauf verzichten, weil der Appetit auf Fleisch eben ab und an da ist. Also entweder ist man Vegetarier oder eben nicht.
 
Seit vielen Jahren geht das bei uns so - allerdings sind wir im Vorteil: eigener Garten mit viel Gemüse und Obst. Heute z.B. die letzten Gurken als Salat mit Bratkartoffeln. Und mal Eierkuchen oder Quark mit Leinöl. Dazu brauchte es für uns keine gesonderte Bezeichnung. Gruss! Sabrego
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