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Sind Wachstumsmittel ungesund?

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 25. Jul. 2013

Um ein ganzjähriges Angebot aller Obst- und Gemüsesorten sicherzustellen, werden oft Reifebeschleuniger eingesetzt. Rückstände davon können die Haut reizen und zu Nervenschäden führen.

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Erst kürzlich sorgte eine Rückrufaktion des Discounters Lidls für Aufruhr unter Verbrauchern: Gefunden wurden spanische Paprika, bei denen die Höchstwerte für Rückstände des Wachstumsbeschleunigers Ethephon deutlich überschritten wurden. So sind die Wachstumsmittel ungesund. Der Einsatz solcher Reifebeschleuniger ist nicht verboten. In höheren Mengen kann eine Aufnahme aber zu Hautreizungen und Nervenschäden führen. Das berichtet die Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V. Zum Einsatz kommen die Stoffe, um ein ganzjähriges Angebot bestimmter Obst- und Gemüsesorten sicherzustellen. Die Produzenten helfen mit Ethephon nach, um lückenlos zum Beispiel Paprika anbieten zu können, deren Saison eigentlich zwischen Juni und Oktober liegt. Erkennen kann man die Verwendung von Reifebeschleunigern als Verbraucher nicht direkt. Deshalb sollte beim Einkauf auf Saison und Herkunftsland geachtet werden. Haben heimische Gemüsesorten Saison, kann man weitestgehend sicher sein, dass beim Anbau kein Ethephon verwendet wurde. Auch Bio-Ware aus kontrolliertem Anbau ist prinzipiell frei von Rückständen.

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