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Darf man Pilzgerichte aufwärmen?

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 26. Mär. 2013

Zuchtpilze dürfen Sie aufwärmen, bei Wildpilzen tun Sie es besser nicht. Vorsicht ist immer geboten, denn durch ihren hohen Wassergehalt und ihre zarte Struktur sind alle Pilze gegen Verderb besonders empfindlich.

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Falls Sie jedoch ein Gericht mit Zuchtchampignons, Shiitake- oder Austernpilzen nach dem Garen nicht lange bei Zimmertemperatur herumstehen lassen, sondern sofort zugedeckt in den Kühlschrank stellen und spätestens am nächsten Tag gründlich aufwärmen, kann nicht viel passieren. Denn Mikroorganismen, die das empfindliche Pilzeiweiß zersetzen könnten, werden auf diese Weise in Schach gehalten.

Wildpilze nicht aufwärmen

Anders steht die Sache bei Wildpilzen. Hier sind bis heute nicht alle Inhaltsstoffe der vielen verschiedenen Pilzsorten genau erforscht. Beim Aufbewahren und späteren Aufwärmen könnten schädliche Abbauprodukte entstehen. Bereiten Sie deshalb Ihre selbst gesammelten Pilze noch am selben Tag zu und werfen Sie die Reste der Mahlzeit zur Sicherheit in den Mülleimer. Aber nicht nur nach aufgewärmten Pilzen kann es Ihnen schlecht gehen! Einige Pilzarten (z. B. Tintlinge) vertragen sich nicht mit Alkohol und können je nach Menge und Empfindlichkeit des Essers Übelkeit, Herzbeschwerden und Halluzinationen auslösen.

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