Mit Vitamin-Turbo in die Erkältungszeit: 6 Retter kalter Tage

Von Anna Heidelberg-Stein
Aktualisiert am 22. Okt. 2020

Unweigerlich verkürzen sich die Tage, schleicht sich die Dunkelheit in die Straßen, hält ein Pulli allein plötzlich nicht mehr warm. Und schon ist sie da, die erste Erkältung! Damit die kühle Jahreszeit nicht zum Jammertal der Taschentücher und roten Nasen wird, hat EATSMARTER die wichtigsten Vitamine analysiert. Grippe, Husten, Heiserkeit? Nicht mit uns! Mit diesen 6 gesunden Muntermachern werden auch Herbst und Winter zu geliebten Jahreszeiten.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Vitamin A: Sehen wie eine Eule
  2. Vitamin B 1: Starke Nerven für alle
  3. Vitamin C: Retter der Abwehrkräfte
  4. Vitamin D: Freund von Hering und Avocado
  5. Vitamin E: Der Nachwuchs-Garant
  6. Vitamin K: Fit mit Kresse und Kiwi

1. Vitamin A: Sehen wie eine Eule

Die wichtigsten Vitamine reichen von A bis K. Sie schützen uns vor Müdigkeit, trockener Haut und Depressionen, Haarausfall und Blutarmut. Gerade in Herbst und Winter aber erfüllen die kleinen sympathischen Teilchen eine weitere wichtige Funktion: Sie stabilisieren unser Immunsystem. EATSMARTER stellt die Retter der kalten Tage in 6 Schritten vor:

Karotten

Vitamin A, auch Retinol genannt, hilft dem Körper beim Wachstum, hält Funktion und Schutz der Haut aufrecht, versorgt die Augen und Schleimhäute. Es schützt uns damit unter anderem vor Wachstumsstillstand und Nachtblindheit. Enthalten ist Vitamin A insbesondere in Leber, Niere, Milchprodukten, Butter, Eigelb und Karotten.

2. Vitamin B 1: Starke Nerven für alle

Vitamin B versorgt unter anderem unser Nervensystem, liefert dem Körper Energie, hilft beim Kohlenhydratstoffwechsel und der Schilddrüsenfunktion. Auch als Mückenschutz und in der Schwangerschaft ist das Vitamin wichtig. Es schützt uns damit vor Muskel- und Nervenstörungen, Müdigkeit, schlechter Verdauung, Herzschwäche, Lähmungen und unangenehmem Kribbeln in Armen und Beinen. Vor allem in Vollkorngetreide, Erbsen, Schweinefleisch, Hefe, Haferflocken, Leber und Naturreis ist Thiamin enthalten.

3. Vitamin C: Retter der Abwehrkräfte

Hagebutten

Vitamin C ist auch bekannt als Ascorbinsäure. Es fungiert im Körper als Entzündungs- und Blutungshemmer, stärkt die Abwehrkräfte, den Zellenschutz, das Bindegewebe, Knochen und Zahnschmelz. Auch bei der Wundheilung ist Ascorbinsäure aktiv. Damit schützt das Vitamin den Menschen vor Zahnfleischbluten, Müdigkeit, Gelenk- und Kopfschmerzen, schlechter Wundheilung und Appetitmangel. Enthalten ist die Säure insbesondere in Hagebutten, Zitrusfrüchten, Johannisbeeren, Kartoffeln, Paprika, Tomaten, Kohl, Spinat und Rettich.

4. Vitamin D: Freund von Hering und Avocado

Avocado

Vitamin D – Calciferol – unterstützt den Calcium- und Phosphathaushalt, den Knochenaufbau und die Kalziumaufnahme.  Damit schützt das Vitamin den Menschen vor Knochenverkrümmung, erhöhter Infektanfälligkeit und Muskelschwäche. Enthalten ist Vitamin D besonders viel in Leber, Milch, Eigelb, Butter, Hering, Champignons und Avocado.

5. Vitamin E: Der Nachwuchs-Garant

Leinsamen

Vitamin E ist bekannt als Tocopherole. Es schützt das Immunsystem, wirkt als Entzündungshemmer, dient der Zellerneuerung, bietet Schutz vor Radikalen,  hält die Cholesterinwerte und den Hormonhaushalt stabil. Auch Blutgefäße, Muskeln und die Fortpflanzung profitieren von Vitamin E. Es schützt uns mithin vor Sehschwäche, Müdigkeit, Muskelschwund, Unlust und gehemmter Fortpflanzung. Das Vitamin ist enthalten in Sonnenblumen-, Mais-, Soja- und Weizenkeimöl, in Nüssen, Leinsamen, Peperoni, Kohl und in Avocado.

6. Vitamin K: Fit mit Kresse und Kiwi

Vitamin K trägt in der Fachwelt den Namen Phyllochinone. Es unterstützt den Körper vor allem bei der Bildung der Blutgerinnungsfaktoren. Enthalten ist das Vitamin insbesondere in Ei, Leber, Grünkohl, Zwiebeln, Haferflocken, Kiwi, Tomaten und Kresse.

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