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Sind nur pflanzliche Fette gut?

Wer gesund ist, keine auffälligen Blutfettwerte hat und nicht unter Übergewicht leidet, kann, wenn er es nicht übertreibt, tierische Fette wie Butter und Schmalz mit Genuss zu sich nehmen. Unbedingte Vorsicht beim Verzehr von Butter & Co. ist jedoch für Menschen geboten, die aus einer infarktgefährdeten Familie stammen.

Pflanzliches Fett oder tierisches Fett? Pflanzliches Fett oder tierisches Fett?

Für uns alle gilt vermutlich: Wenn wir insgesamt weniger Fett äßen, käme es auf die Sorte gar nicht so sehr an. Das jedenfalls meinen Wissenschaftler. Ideal wäre es, wenn nur 25 bis 30 Prozent unserer täglichen Kalorien vom Fett stammen würden. Im Durchschnitt sind es aber 40 Prozent.

Weil wir insgesamt zu viel Fett essen und dabei einen viel zu hohen Anteil von tierischen Fetten, gerät bei vielen Menschen der Stoffwechsel durcheinander. Wer beim Salat mit dem Öl geizt und sich die Margarine aufs Brot kratzt, aber dafür fetten Braten und Sahnetorte schlemmt, macht's falsch: Pflanzliche Fette haben einen hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie wirken entlastend auf den Stoffwechsel und bringen den Fetthaushalt ins Lot.

Aufpassen sollten wir bei dem in Wurst, Käse und fetten Milchprodukten versteckten tierischen Fett und bei den ebenso ungünstigen harten Pflanzenfetten. Die liefern überwiegend gesättigte Fettsäuren, die unser Körper nicht benötigt und von denen in unserer Alltagskost ohnehin zu viel enthalten sind.

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