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Sollte man aufs Grillen verzichten?

Von EAT SMARTER

Ein völliger Verzicht auf das sommerliche Grillen ist nicht nötig - solange man beim Brutzeln fettigen Fleisches achtgibt. Denn tropft durch den offenen Rost flüssiges Fett in die Glut, entstehen in der Grillkohle Temperaturen von über 500 Grad. In dieser Gluthitze verbrennt das Fett, und der aufsteigende Rauch enthält die sogenannten polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe. Sie sollen Krebs erzeugen.

Völlig auf Grillen verzichten, ist nicht nötig. Völlig auf Grillen verzichten, ist nicht nötig.
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Wie bei anderen Schadstoffen auch, kommt es darauf an, möglichst wenig davon aufzunehmen. Weil schon durch Industrieabgase Luft, Wasser und Böden damit belastet sind, sollten Sie das Risiko im Haushalt möglichst klein halten. Am besten, Sie grillen in Geräten, die seitlich befeuert werden, und lassen die Holzkohle vor dem Grillen gründlich durchglühen. Dann ist das Risiko gering.

Kasslerfleisch, Brühwürstchen und Räucherspeck gehören überhaupt nicht auf den Grill. Denn in mit Nitritpökelsalz behandelten Fleisch- und Wurstwaren ‑ man erkennt sie an der rötlichen Fleischfarbe ‑ können sich bei den hohen Grilltemperaturen die ebenfalls krebsverdächtigen Nitrosamine bilden. Essen Sie die würzigen Pökelwaren lieber gekocht oder sanft gedünstet.
 

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