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Mineralstoffreiche Ernährung

Zinkmangel

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 19. Okt. 2018

Zinkmangel ist auch in Deutschland nicht selten und führt vor allem zu erhöhter Infektanfälligkeit. Wie lässt er sich feststellen, wie beseitigen?

Zinkmangel Zinkmangel
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Zinkmangel bei jedem dritten Mann und jeder fünften Frau

Im Zuge der Nationalen Verzehrsstudie II, für die 20.000 deutschsprachige Personen detailliert nach ihrer Ernährung befragt wurden, kam heraus, dass etwa ein Drittel der deutschen Männer und ein Fünftel der Frauen zu wenig Zink zu sich nimmt und damit unter Zinkmangel leidet. Dabei dienen Frauen wie Männern Brot, Fleisch und Wurst sowie Milch und Käse als Hauptquellen.

Überdurchschnittlich oft erkältet? Vielleicht liegt's an einem Zinkmangel!

Zinkmangel kann im Kindesalter zu Wachstums- und Entwicklungsstörungen führen. Im Erwachsenenalter sind bei Zinkmangel nachgewiesenermaßen die Immunabwehr geschwächt und die Infektanfälligkeit als Folge davon erhöht. Darüberhinaus kann Zinkmangel weitere unspezifische Symptome mit sich bringen, neben anderen vor allem
•    Appetitlosigkeit,
•    Verminderung des Geschmacksempfindens,
•    Durchfall,
•    Wundheilungsstörungen,
•    Probleme bei der Anpassung an Dunkelheit und
•    Haarausfall.

Ursache ist häufig ein vermehrter Zinkbedarf des Körpers

Es sind vor allem Schwangere und Stillende, ältere Menschen, Kranke und Menschen mit überhöhtem Alkoholkonsum, bei denen der Zinkbedarf so stark erhöht sein kann, dass dies in einem Zinkmangel mündet. Wenn dann noch die Zufuhr nicht stimmt, werden relativ rasch Symptome auftreten. Der Grund, dass der Körper zwar Zinkreserven von etwa 2 Gramm vorhält, diese aber nur sehr langsam freigesetzt werden können. Gerade bei Zink ist deshalb die kontinuierliche Zufuhr von besonderer Bedeutung.

Lassen Sie zuerst Ihren Arzt einen Test durchführen

Bei Verdacht auf Zinkmangel kann Ihr Arzt einen zuverlässigen und etablierten Test veranlassen (Alkalische Phosphataseaktivität im Serum), um einen möglichen Zinkmangel nachzuweisen. Zeigt der Test tatsächlich einen Zinkmangel an, so kann ein akuter Zinkmangel mittels eines Zinkpräparats ausgeglichen werden. Langfristig sollte man einen Zinkmangel aber mittels der Ernährung vermeiden. Besonders gute Zinkquellen sind Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflüge, Eier, Milch und Käse. 

Zinkmangel ist häufig verantwortlich für eine hohe Infektanfälligkeit. Bei Anzeichen auf einen bestehenden Zinkmangel kann der Arzt den Befund mittels eines einfachen Tests bestätigen lassen. Zinkpräparaten können den Mangel rasch beheben. Auf lange Sicht sollte man jedoch die Zufuhr über die Ernährung erhöhen. 

 

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