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Selbst angepflanzt

Die besten Vitaminbomben aus dem Garten

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 21. Okt. 2015

Sie wollen sicher sein, dass Ihr Obst und Gemüse tatsächlich Bio ist und Ihren Kindern zeigen, dass eine Tomate nicht wirklich aus der Plastikverpackung kommt? Dann müssen Sie selber anbauen!

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Das kleine Glück im eigenen Garten – immer mehr Menschen entdecken, dass die gelungene Ernte von Grundnaturalien eine echte Befriedigung verschafft. Ob vor der Doppelhaushälfte, der Wohnung im Viertel oder auf dem Balkon – mit den eigenen Händen in der Erde zu wühlen verleiht Familie und Singles innere Festigkeit, und das ganz unabhängig von wirtschaftlichen Krisen. Und selbst die eigene Parzelle im Kleingartenverein wird auch für Jüngere wieder attraktiv. Einfach, weil die Gärtchen günstig sind, von der Großstadt aus schnell zu erreichen und sie guten Nährboden bieten. Ob mit oder ohne Gartenzwerg. Denn schließlich geht es doch um etwas so Elementares wie gesunde Ernährung und die Nähe zur Natur.

Der Geschmack ist einfach besser

Vitaminbomben sind sie eigentlich alle, die selbstgezüchteten Gemüse-Sorten. Egal ob Kohlrabi, Lauch, Bohnen, Erbsen oder Kopfsalat. Eine Vielzahl an Mineralstoffen und Vitaminen stecken in den grünen Nahrungsmitteln. Und natürlich ist es ein Unterschied, ob man Karotte & Co selbst gepflanzt, gewässert und dann geerntet hat. Der Geschmack ist viel intensiver, schon allein dadurch, dass lange Transportwege entfallen. Das gilt natürlich auch für Obst. Alles wird erst verbraucht, wenn der Reifegrad hoch ist, die Vielzahl an gesunden Inhaltstoffen bleibt erhalten. Und gibt es etwas Schöneres als eine frische Kirsche direkt vom Baum zu naschen?

Alte Obstsorten

Sie haben den Vorteil, robuster und resistenter gegen Pilz -und Schädlingsbefall zu sein. Schließlich mussten sie sich schon gegen Ungeziefer durchsetzen als es noch keine chemischen Helfer aus Menschenhand gab. Und genau diese Geheimwaffen der Pflanzen gegen Bakterien und anderen Eindringlingen, stärken auch unser Immunsystem. Typische alte Sorten sind bei den Äpfeln Boskop, Gravensteiner, Herbstprinz. Eine Schatzkammer an wertvollen Inhhaltsstoffen bieten auch Wildobstarten wie Sandorn, Kornelkirsche und Holunderbeeren.

Etliche Exoten gedeihen auch bei uns

Sie werden teuer gehandelt – Extrakte aus Früchten, denen man heilende Wirkung nachsagt. Exoten wie Goji- oder Aroniabeeren sollen die Vitalität steigern, das Altern stoppen und sogar Krebs bekämpfen. Tatsächlich sind die Beeren gesund wie auch etliche andere Früchte. In Pillenform gepresst oder getrocknet verlieren sie allerdings an Power. Und einige Proben mit Goji-Beeren aus China waren stark pestizidbelastet. Dabei kann man gerade Goji- und Aroniabeeren sehr gut auch bei uns anpflanzen und so die volle Kraft ernten. Aber dass einheimische Früchte durchaus mithalten können, zumindest was den Vitamin-C-Gehalt betrifft, kann man in dieser Tabelle ablesen:

Sorte Vitamin-C-Gehalt in 100 g
Sanddorn 450 mg
Schwarze Johannisbeere 175 mg
Goji-Beere bis 150 mg
Hagebutte 100 mg
Erdbeeren 65 mg
Aroniabeere bis 50 mg
Apfel 12 mg

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