Claudio Pizarro: Fit mit Dinkel

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

Sein Spitzname lautet "Pizza", doch seit Werder Bremens Stürmer Claudio Pizarro auf die konsequent verzichtet, lässt er manch jüngeren Stürmer auf dem Platz alt aussehen. Der 37-jährige Fußballprofi hat seine Ernährung komplett umgekrempelt und fühlt sich fit wie nie.

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In der Bundesliga spielt der Peruaner Claudio Pizarro gegen Männer, die seine Söhne sein könnten – und hängt diese teilweise noch immer mühelos ab. 

Grund dafür ist nicht nur die eiserne Trainings-Disziplin des Fußball-Profis, sondern auch eine konsequente Ernährungs-Umstellung, die der 37-Jährige seit August vergangenen Jahres praktiziert.

Anstoß war der Besuch bei einem italienischen Arzt, den ihm andere Profis empfohlen hatten: Giuliano Poser. Ihm vertraut unter anderem auch der mehrfache Weltfußballer des Jahres, Lionel Messi. 

Kein Weißmehl, keine Milchprodukte, kein Zucker 

Nach einem Test habe der Mediziner ihm einen Ernährungsplan gemacht, der seine ganze Ernährung verändert habe, sagte Pizarro der niedersächsischen "Kreiszeitung": „Ich esse keine Kartoffeln mehr, keine Tomaten und auch keine Auberginen. Ich weiß nicht, warum. Aber es hilft.“ Auch Weizen-Produkte seien von der Speisekarte gestrichen worden, stattdessen isst Pizarro nun Dinkel-Pasta, Dinkel- und Roggenbrot. Statt Kuhmilch setzt Pizarro nun auf Ersatzprodukte wie Mandelmilch und Soja-Joghurt

Besonders hart für den Profi sei der Verzicht auf Schokolade. Nach seinen zwei Toren in der Partie gegen Berlin am 30. Januar (3:3) sei er zwar schwach geworden, doch er merke mittlerweile, dass zu viel Süßes ihm einfach nicht gut tue. 

Pizarros Diät ähnelt in Grundzügen dem Speiseplan von Supermodel Gisele Bündchen und ihrem Ehemann, dem Footballspieler Tom Brady: Auch sie verzichten auf Weißmehl, Zucker, Milchprodukte und Gluten. Wie Claudio Pizarro meidet auch Brady Nachtschattengewächse wie Tomaten und Auberginen, da diese angeblich Entzündungen im Körper hervorrufen können. 

Dinkel für den großen Fußball-Traum

Im Falle von Claudio Pizarro zumindest scheint die strenge Diät Wirkung zu zeigen: „Ich fühle mich besser und habe auch zwei, drei Kilo abgenommen", sagte der Werder-Profi der Kreiszeitung. In der Tat spricht seine Torbilanz eine deutliche Sprache: Fünf Tore erzielte "Pizza" in den letzten vier Pflichtspielen. Dabei spielt er bereits seit 1999, von Fastspielen bei ausländischen Clubs abgesehen, in deutschen Bundesliga-Clubs. Am kommenden Wochenende steht ein Jubiläum an: Pizarro bestreitet sein 400. Bundesliga-Spiel!

Ob Pizarro den Bremer Fans noch ein weiteres Jahr erhalten bleibt, steht noch nicht fest, doch über ein anderes sportliches Ziel sprach der Peruaner mit den Kollegen von der Kreiszeitung: 2018 möchte er mit der peruanischen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Russland auflaufen. Für dieses Ziel lohnt es sich in jedem Fall, auf Schokolade und Pizza zu verzichten! 

Lesen Sie hier, warum Dinkel so gesund ist. 

(lin) 

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